Monthly Archives: März 2015

Bananen-Pancakes und Rote-Beete-Creme – Low Carb für Naschkatzen

Das Ende der Semesterferien rückt langsam näher und damit auch die Abgabe meiner Hausarbeiten. Nun da es also fast geschafft ist, kann ich mich endlich wieder verstärkt auf die schönen Dinge des Lebens konzentrieren. Für Ostern habe ich bereits eine schöne Idee, hoffe allerdings, dass ich die noch rechtzeitig umgesetzt bekomme. Aber wie es so schön heißt, wo ein Wille ist…:D
Heute gibt’s aber erstmal zwei etwas ungewöhnliche, aber wirklich, wirklich leckere Rezepte für die Leckermäulchen unter euch, die gerne mal was Süßes mögen, aber –so wie ich – den ganzen Tag am Schreibtisch hocken müssen und daher gerne mal nach süßen Alternativen zu Schokolade suchen.
Das erste Rezept habe ich vor einiger Zeit bereits bei Instagram begeistert gepostet und es ist sagenhaft, wie schnell und einfach es ist: (Low Carb)

Bananen Pancakes

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Sehen die nicht lecker aus? Und das beste ist, dass man nur zwei Zutaten benötigt.
Für eine Portion (eine Person) benötigt ihr:
1 (reife) Banane
2 Eier
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Das war’s! Mehr nicht. Und so geht’s:
Einfach die Banane zusammen mit den Eiern in einen Blender geben oder pürieren bis ein weicher „Teig“ entsteht. Eine Pfanne auf mittlerer Hitze erwärmen und ein gaaanz kleines bisschen Öl in die Pfanne geben. Dann den Teig in die Pfanne füllen – Ich empfehle euch, kleine Pfannkuchen zu machen (etwa ..) da die Bananen-Pancakes etwas schwieriger zu wenden sind als normale Pfannkuchen. Etwa 1 Minute von beiden Seiten braten und dann zuschlagen :D.
Ich habe die Pfannkuchen mit einer ganz lieben Kollegin nach dem Sport zubereitet und wir haben uns dazu einen riesigen Obstsalat gemacht. Es war wirklich ein kleiner Traum kann ich euch sagen!

Aber weils so schön (und so einfach) ist, kriegt ihr heute sogar noch ein zweites Rezept. Das hier ist ein bisschen spezieller, schmeckt aber wirklich sehr lecker und überraschend süß!

Rote-Beete-Creme

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Ihr braucht:
1 Knolle gekochte Rote Beete
2 Bananen
1 EL Magerquark
1 El Honig oder 1 TL Stevia (oder Zucker)

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Genau wie in dem oberen Rezept werden die Zutaten hübsch mit einander püriert. Allerdings war das hier schon der ganze Zauber. Wem es schmeckt kann gerne etwas Zimt (1/4 TL) oder Kakaopulver mit in die Creme geben. Ich mag diese Variante sehr gern. Tatsächlich schmeckt die Rote Beete von Natur aus relativ süß, weshalb sie sich überraschend gut als Nachspeise zubereiten lässt. Und geschmacklich ist es mal was anderes. Wer kein besonderer Fan von Roter Beete ist (die übrigens sehr gesund ist, nebenbei bemerkt) muss sich davon aber auch nicht abschrecken lassen. Man schmeckt sie zwar raus, aber auch der Bananengeschmack ist sehr präsent. Es ist meiner Meinung nach jedenfalls eine lohnenswerte Kombination, mit der man mal einen Versuch wagen sollte!

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Bunter Salat mit karamellisiertem Feta

Ich liebe Salat! Sogar im Restaurant esse ich meistens das Deko-Salatblatt mit, das traurig und allein neben den Pommes auf Aufmerksamkeit wartet. Und, dass Salat auch noch gesund ist, ist ein netter Nebeneffekt. Besonders liebe ich, dass man Salate auf so vielfältige Weise zubereiten kann. Wenn man sich bei Freunden umhört (ok, ich gebe zu solche Gesprächsthemen sind jetzt seltener auf der Tagesordnung, aber wenn…) stellt man fest, dass kaum jemand seine Salatsoße genauso zubereitet, wie man selbst. Selbst meine Mama, die mir ja das Kochen beigebracht hat, macht heute ihre Soße etwas anders als ich. Und das ist ja das schöne. Es gibt nicht die Art einen Salat anzumachen, es gibt hunderte!

Nun gut, Salat macht mich also glücklich. Und weil ich gerne glücklich bin, esse ich sehr häufig Salat. Mal als Beilage, mal als komplettes Hauptgericht. Heute gibts von mir daher für euch (vielleicht macht es euch ja auch ein bisschen glücklich) daher ein Rezept, dass ich momentan sehr gerne mache, da es schnell geht, richtig schön satt macht und – bestimmt auch nicht nur den Salatliebhabern – wahrhaft dem Gaumen schmeichelt:

Bunter Salat mit karamellisiertem Feta

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Ihr braucht:

150 g (1 Stück) Romana Salatherzen (oder was immer ihr gerade mögt und da habt)
1 halbe Salatgurke
ca. 10 Mini/Cocktailtomaten (so 80 g)
1 halbe rote Zwiebel
1 halbes Stück (ca. 125 g) Fetakäse
1 El Honig (am besten Flüssig)
Optional: Etwas Chiliflocken/ Salz/ Pfeffer
Bei Bedarf: Salatkerne

Ihr braucht für die Soße:

1 1/2 EL Naturjoghurt (Fettgehalt ist meiner Meinung nach egal, ich hab 3,5% genommen)
1 halber TL Honig
1 halber TL Olivenöl
1 TL Zitrone
Salz
Pfeffer

Zuerst werden der Salat, die Tomaten, die Zwiebel und die Gurke gewaschen und kleingeschnitten. In einer Schüssel vermengt ihr den Joghurt mit den restlichen Zutaten für den Salat.

Parrallel zu den Schnippelarbeiten könnt ihr eine Pfanne auf die kleine Herdplatte stellen und auf mittlerer Hitze warm werden lassen. Öl ist nicht notwendig, darf aber natürlich benutzt werden.
Den Feta in dicke Streifen schneiden, mit einem Küchentuch abtupfen und in die mittlerweile warme Pfanne geben. Unmittelbar darauf den Honig darüber geben. Da ich Feta immer schon recht würzig finde, verzichte ich auf weitere Zutaten, aber wer sich traut darf den Salzpott natürlich nach Herzenslust ansetzen.
Die Käsestreifen von jeder Seite kurz anbraten, 1 Minute von beiden Seiten ist eigentlich ausreichend. Sobald die Seiten sich ganz leicht ausdehnen, ist der Käse gut – Es ist besser den Feta nicht zu lang in der Pfanne zu lassen, da er schnell sonst ein wenig gummiartig werden kann.
Den Salat gut in der Soße umrühren, die Fetastreifen darüber geben und tadaaa – ein Abendessen!

Salat-Feta
Ich habe übrigens nur ein paar Bilder von den „unfertigen“ Zutaten, da ich vor lauter Freude schlicht vergessen habe ein Foto vom fertigen Salat zu machen.
Die Mengenangaben oben reichen für eine Person (zumindest für mich ;)), aber tut euch keinen Zwang an, davon mehr zuzubereiten – viel Aufwand ist es ja nicht.

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Reis garen mal anders – oder was Betten so alles können

Zugegeben. Es wird draußen ja endlich Frühling. Manchmal kann man es schon in der Luft riechen, oder man erahnt ihn, weil einen morgens nicht allein das Geräusch vom Wecker oder dem Bagger vorm Wohnheim weckt (hier wird gerade gebaut) sondern weil man – wenn man die Ohren spitzt – auch hier und da ein paar Vögelchen zwitschern hört. Und manchmal, ganz manchmal, ist es tagsüber sogar schon richtig schön warm. Da es nachts allerdings nach wie vor bitter kalt ist, ist man – oder ich zumindest – froh, dass das Bett schön kuschelig und vor allem schön warm ist, oder?

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Tatsächlich ist so ein Bett aber noch für viel mehr zu gebrauchen als nur zum liegen – und zwar zum Kochen. Nein, ich habe mich nicht im Datum vertan und das hier ist auch kein Aprilscherz.

Denn habt ihr gewusst, dass man in seinem Bett Reis garen kann?
Ich habe diese Methode von meiner Mama gelernt, die Reis seit ich denken kann so zubereitet, und ich habe niemals erlebt – weder bei mir noch bei meiner Mutter – dass es nicht funktioniert hätte.

Im Grunde genommen ist es lachhaft einfach. Ihr messt den Reis in der benötigten Menge ab.
Für gewöhnlich nehme ich eine Tasse voll (was allerdings für eine Person in der Regel zuviel ist – aber ich spekuliere hier ganz bewusst auf Reste). Der Reis wird in einen Topf gegeben und mit der doppelten Menge Wasser übergossen – hier also zwei Tassen Wasser. Und natürlich gehört auch eine gute Prise Salz dazu.
Bis hier hin läuft alles erst einmal, wie man es sonst so kennt. Der Topf wird auf eine Herdplatte gestellt und abgedeckt. Stellt den Herd ruhig auf volle Hitze, damit ihr das Wasser zu kochen beginnt. Sobald es kocht, stellt ihr die Hitze nun aber nicht kleiner, sondern den Herd ganz aus.

Jetzt kommt der spannende Teil:

Schlagt eure Bettdecke ein Stück zurück und legt zum Schutz ein gefaltetes Handtuch oder einen Topflappen auf das Betttuch. Nun wird der Topf mit samt Deckel auf dem Handtuch platziert und die Bettdecke darüber gelegt. Ich habe mir angewöhnt die Decke möglichst nah an den Topf zu „kuscheln“ um möglichst viel Hitze zu erzeugen.
Dann heißt es warten. Mehr nicht. Der Reis quillt im Topf munter vor sich hin und saugt die gesamte Flüssigkeit auf.

Es gibt allerdings ein kleines aber ziemlich wichtiges Detail, was ihr unbedingt beachten müsst. Diese Art Reis zu Garen dauert etwa 45-60 Minuten. Aber ganz ehrlich, es lohnt sich wirklich!

 

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Hier einmal die Vorteile:
1. Ihr habt eine Herdplatte mehr zur Verfügung
2. Diese Methode ist Stromsparend
3. Ihr müsst euch nicht darum kümmern, dass der Reis überkochen oder anbacken könnte.
4. Wenn das Essen nach 60 Minuten noch nicht fertig ist (ihr könnt den eigentlichen Kochvorgang ja beginnen, wann ihr mögt) kann der Topf im Grunde genommen den halben Tag unter der Decke bleiben, ohne, dass der Reis irgendeinen Schaden nehmen würde
5. Die Methode funtkioniert wirklich immer!

Zum Schluss ist er fluffig und ist sowohl von der Konsistenz als auch vom Geschmack her in keiner Weise von Kochbeutelreis oder auf dem Herd zubereitetem zu unterscheiden.
Und wer mir immer noch nicht glaubt, der muss es am besten selbst herausfinden!
Also auf die Betten, fertig…los!

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Italienisch mal anders – warme Kürbis-Ingwer Bruschetta

Ich weiss schon wovon ich spreche, wenn ich sage, dass ich keine Vorsätze mag. Denn aus irgendeinem Grund halte ich niemals meine Vorsätze – schon gar nicht die zu Silvester. Es war also wenn man so will eigene Dummheit großartig Besserung bezüglich der Häufigkeit meiner Blogeinträge zu geloben. Denn bloß weil ich es mir vorgenommen habe, bekomme ich leider nicht auf magische Weise plötzlich mehr Zeit als ich vorher hatte.
Trotzdem kann man es ja zumindest versuchen – denn eigentlich geht es ja darum, wenn man einen Vorsatz macht, man will sich zumindest zusammenreißen.

So, und da ich gerade eine kurze Pause vom Hausarbeitsschreiben mache (…brauche) fand ich den Zeitpunkt günstig, einen – wenn auch kurzen – Blogeintrag zu verfassen.
Wie vor kurzem ja bereits festgestellt, komme ich in letzter Zeit eigentlich kaum dazu mal was vernünftiges zu kochen, geschweige denn zu backen. Daher schwelge ich hier einfach ein bisschen in Erinnerungen an vergangene Tage und vergangene Rezepte, die ich ohnehin längst habe vorstellen wollen. „Heute“ gibt’s bei mir daher das Rezept für eine herrliche Kürbis-Ingwer Bruschetta.

Ihr braucht:
Wasser (1 Schnapsglas, ca. 3-4 El)
ca. 300 g Kürbis (ich habe Butternuss genommen, geht aber auch mit Hokkaido)
1 Ciabatta
Olivenöl (3-6 Esslöffel)
1 Knoblauchzehe Knoblauch
1 El frischen Ingwer
2 El Tomatenmark
optional: Chiliflocken, Paprikapulver

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Das Rezept ist entstanden, da ich vor ein paar Wochen hohen Besuch von der Karin von Bonngehtessen.de hatte. Wenn ihr ihren Blog noch nicht kennt, solltet ihr ihn euch unbedingt zu Gemüte führen – ganz besonders wenn ihr aus dem Bonner Raum kommt.
Zurück zum Thema. Die liebe Karin mag nun leider keine rohen Tomaten, ich hatte allerdings beschlossen Bruschetta als Vorspeise zu machen. Und wenn ich mir etwas in den Kopf gesetzt habe, dann will ich das auch durchziehen. Also wurde die der italienische Klassisker schlicht ein wenig abgewandelt – und ich kann euch sagen, es war wirklich, wirklich lecker.

Der Knoblauch und der Ingwer werden zunächst fein gehackt und der Kürbis in kleine Würfel geschnippelt. Wenn ihr Butternuss nehmt, müsst ihr diesen leider zuerst schälen, wenn die Schale etwas dicker ist – das geht aber mit einem Sparschäler recht schnell. Auf der größeren Kochplatte könnt ihr bereits eine Pfanne platzieren. Auf der kleinen Herdplatte erhitzt ihr in einem kleinen Topf das Wasser und gebt den Kürbis, den Ingwer und den Knoblauch hinein. Die große Herdplatte wird nun ebenfalls eingeschaltet und auf mittlere Hitze gestellt. Unter Rühren, damit nichts anbrennt, dünstet ihr den Kürbis auf mittlerer Hitze ca. 3 Minuten, dann sollten die Würfel weich, aber immer noch ganz leicht bissfest sein (kommt natürlich auf die Dicke der Würfel an). Wenn sie sich mit ganz leichtem Widerstand mit dem Löffel teilen lassen, sind sie gut und ihr könnt die kleine Kochplatte ausschalten. Die Brotscheiben werden jetzt in der Pfanne geröstet – das dauert in etwa 1 Minute. Während das Brot röstet, könnt ihr das Tomatenmark, das Öl und wer mag auch etwas Chili und Paprikapulver unter den Kürbis mischen. Dann kommt das warme Brot auf einen Teller, und wird mit der Kürbis-Ingwer Mischung bestückt. Am besten serviert ihr diese Vorspeise, solang sie noch warm ist, dann schmeckt sie am besten. Aber ich fand sie auch kalt (es gab ein paar Reste) noch sehr schmackhaft. Als ich die Bruschetta zum ersten Mal gemacht habe, habe ich übrigens anstatt Bruschetta Vollkorn-Crostini genommen, was auch sehr gut geschmeckt hat. Die „ungesunde“ Weizen-Variante hat mir dann aber noch mehr zugesagt. Zugegeben ist es ein bisschen mehr Aufwand als bei einer gewöhnlichen Bruschetta (aber auch nicht soooo viel), aber es lohnt sich wirklich, riecht himmlisch und macht defintiv Lust auf mehr.

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Als Hauptspeise habe ich übrigens eine ganz tolle Lasagne (!) gemacht, von der ich euch definitiv in Kürze mehr berichten möchte.
Bis dahin hoffe ich, dass ihr eure (Pantry)küche momentan öfter benutzen könnt, als ich das tue – auch wenn das wenigstens den Vorteil hat, dass ich momentan nicht ganz so viel spülen muss. 😉

Nun ruft mich die Arbeit wieder unbarmherzig in ihren Bann zurück und in diesem Sinne wünsche ich euch eine ganz bezaubernde Woche!

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