Category Archives: Dessert

Pan-Cookies (…oder Haferkekse aus der Pfanne)

„Es ist nicht zu wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist zu viel Zeit, die wir nicht nutzen.“ – das wusste in der Antike bereits Seneca zu sagen. Damit nehme ich mir direkt zu Beginn dieses Artikels sämtlichen Wind aus den Segeln, meine umfangreichen Ausreden zu verkünden, weshalb ich das letzte halbe Jahr durch Abwesenheit geglänzt habe: Eine Masterarbeit, ein Uniabschluss, ein Umzug, eine fremde Stadt, ein neuer Job, neue Menschen… ich könnte ewig so weiter machen und euch erzählen, weshalb ich tausendmal versucht war mich hinzusetzen und einen neuen Blogpost zu verfassen und es dann doch nicht tat. Das alles wäre jedoch weder informativ noch besonders hilfreich. Also spare ich mir die Mühe und beginne einfach, um der lieben Zeit Willen, im Hier und Jetzt. Seit einigen Monaten lebe ich nicht mehr im schönen Bonn sondern in der niedersächsischen Studentenstadt Göttingen (zwar nicht zum Studieren, macht aber nix). Entsprechend verändert hat sich auch meine Küchensituation, da ich nun zu den glücklichen Besitzern eines Backofens zähle. Nicht geändert hat sich dagegen meine Leidenschaft für alles kulinarische und mein Wunsch diese Passion anderen zu Gute kommen zu lassen. Ich bin also fest entschlossen in Zukunft wieder vermehrt den Kochlöffel zu schwingen. Ich möchte euch außerdem versichern, dass ihr trotz meines plötzlichen Küchenluxus auch weiterhin mit backofenfreien Rezepten für süße und herzhafte Leckereien versorgt werdet. Ihr seht, ich habe an alles gedacht! Und um das zu beweisen stelle ich euch hier mein neuestes Experiment vor:

Pan-Cookies (…oder Haferkekse aus der Pfanne)

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Das Wortspiel mag vielleicht etwas dürftig sein, aber diese Kekse sind es bei weitem nicht. Die kleinen Dinger sind richtige Energien-Bomben, die sowohl sättigend als auch sehr lecker daherkommen. Wenn sie jetzt auch noch schlank machen würden (DAS tun sie wohl nicht so…), würde ich mein morgendliches Müsli sofort gegen sie eintauschen. Und das Beste ist, dass sie auch noch ganz schnell gemacht sind!

Ihr braucht:

90g Butter
140 g Zucker
70 g Vollkornmehl
1 Ei
1 Prise Muskat
1 Prise Salz
1/2 Tl Backpulver
1/2 Tl Zimt
250 g Haferflocken (kernig)
5 El Milch
Schokotropfen

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Zuerst verquirrlt ihr die Butter, den Zucker und das Ei, bis keine Klümpchen mehr vorhanden sind. Das Mehl vermischt ihr mit den Gewürzen und dem Backpulver und gebt es zu der Butter-Zucker-Ei-Masse. Nun kommen die Haferflocken dazu. Die Milch wird esslöffelweise und mehr oder weniger nach Bedarf dazu gegeben. In meinem Fall waren es 5 El, die Masse sollte feucht und formbar, aber nicht matschig und nicht zu trocken sein, daher kann die Menge der Milch je nach Zusammensetzung der Zutaten etwas variieren.

Nun erhitzt ihr etwas Öl (2-3 El) in einer Pfanne (wenn die Pfanne nicht beschichtet ist, solltet ihr unbedingt mehr Öl verwenden). Am besten verwendet ihr neutrales Öl, wie Sonnenblumen- oder Keimöl, da die Haferflocken sonst den Geschmack aufnehmen. Sobald das Öl warm ist, sollte die Temperatur der Kochplatte auf ein Minimum reduziert werden. Mit zwei Esslöffeln habe ich dann die Teigmasse portionsweise in die Pfanne gegeben und leicht flach gedrückt. Mit geschlossenem Deckel dürfen die Cookies nun 5-10 Minuten (variiert nach Herd, ich empfehle nicht allzu weit zu wandern, da die Haferflocken sehr schnell backen können) von jeder Seite durchbacken. Anschließend können Sie aus der Pfanne genommen werden und sind fertig um verspeist zu werden. Der Aufwand ist wirklich nicht riesig. Zugegeben, die Cookies sind nicht so symmetrisch und rund, wie Cookies, die im Backofen hergestellt werden, aber geschmacklich stehen sie diesen wohl kaum nach!

Ich kann sie zumindest nur jedem ans Herz legen! Und für mich heißt es nun auf alle Fälle wieder an die Pfannen, fertig, los! Also bis zum nächsten Mal und guten Appetit! 🙂

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Ich liebe den Sonntagmorgend. Denn in den seltensten Fällen habe ich an einem Sonntag einen wirklich dringenden Grund um mein Bett vorzeitig verlassen zu müssen. Klar kann man auch an Samstagen ausschlafen, aber meistens drängeln dann noch irgendwelche Einkäufe oder ähnliche Pflichten, die es zu erledigen gibt. An Sonntagen ist aber in den besten Fällen der einzige Grund mein Bett am Morgen zu verlassen der, dass der Hunger mich treibt. Wenn ich richtig motiviert bin, schlüpfe ich sogar zuweilen zum Bäcker und hole ein paar frische Brötchen. Doch meistens reicht meine Motivation nicht aus, um mir Schuhe anzuziehen -die meiner Meinung nach für einen Besuch beim Bäcker unabdinglich sind. Aber auch ohne Brötchen lässt sich ja zum Glück in kurzer Zeit – und im Pyjama 😉 – auch so ein richtig gutes Sonntagmorgen-Frühstück zaubern.
Hier also für alle, die wie ich, den Sonntag gerne mal komplett im Pyjama und im Bett verbringen (und für alle, die einfach gerne Pfannkuchen mögen ;)) mein aktuelles Lieblings-Sonntag-Morgen-Vollkorn-Pancake-Rezept.
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Für ca. 8 Pancakes benötigt ihr:
2 Eier
200g Quark
150g Vollkornmehl
50 ml Wasser
100 ml Milch (1,5%)
1 Prise Salz
1/2 Tl Backpulver
Tatsächlich gibt es bei dem Anrühren des Teiges recht wenig zu beachten. Zuerst werden die (halb)flüssigen Zutaten miteinander verquirrlt, also Eier, Quark, Wasser und Milch. Vermischt die trockenen Zutaten miteinander und siebt sie in die Quarkmasse. Ist der Teig zu flüssig, fügt ein wenig Mehl hinzu.
Nun werden die Pfannkuchen in einer heißen Pfanne mit ein wenig Fett ausgebacken. Durch das Backpulver gehen die kleinen Pfannkuchen in der Pfanne hoch, deswegen empfiehlt es sich kleinere Pancakes zu backen. Nach etwa 2-3 Minuten von jeder Seite ist das Frühstück fertig und der Sonntagmorgen gerettet. Die Pancakes schmecken super mit Puderzucker, Honig, Schokolade oder Ahornsirup. Und falls ihr es doch schafft eure Schuhe anzuziehen, machen sich die kleinen Pancakes auch super in Ergänzung zu Croissants, Brötchen und Co.

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Schwarzwälderkirschtorte und Naked Strawberry Cake

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Als ich vor ein paar Tagen meine Dropbox ein wenig aufgeräumt habe -oder so getan, denn irgendwie hat sich nicht wirklich etwas verändert- bin ich auf ein paar Bilder von einer Schwarzwälderkirschtorte gestoßen, die ich bereits vor Monaten gemacht habe. Zugegeben sind die Fotos nicht gerade das, was ich als schön bezeichnen würde, auch wenn ich mich erinnere, damals total stolz auf sie gewesen zu sein. Nun ja, mit der Erfahrung -die bei mir natürlich auch noch sehr ausbaufähig ist- kommt wohl auch die Weisheit. Ein vermeintlich nicht ganz so gelungenes Bild sollte mich nun aber auf keinen Fall davon abhalten ein dafür umso gelungeneres Rezept
weiter zu geben, denn auch wenn ich überhaupt nicht auf Schwarzwälderkirschtorte stehe, muss selbst ich zugeben, dass sie wirklich meine eigenen Erwartungen übertroffen hat und auch schlicht zu den Klassikern unter den Torten gehört. Es half also nichts, nach meinem Empfinden musste die Torte auf den Blog, doch neben den Fotos hielt mich noch ein weiterer Punkt davon ab, das Rezept ratzfatz online zu stellen: Für mich ist Schwarzwälderkirschtorte irgendwie ein winterlicher Kuchen. Vielleicht, weil man eingelegte Schattenmorellen verwendet, oder weil der Kuchen insgesamt recht mächtig ist und nicht zu der Leichtigkeit des Sommers gehört…ich habe ehrlich gesagt absolut keine Ahnung, aber ich konnte mich absolut nicht mit dem Gedanken anfreunden, im Juni eine vermeintlich weniger hübsch hergerichtete Wintertorte auf den Blog zu packen. Da bot es sich aber an, dass ich am Samstag auf den Geburtstag einer Lieblingsperson eingeladen war und die Geelegenheit nutzen konnte um einen Kuchen zu backen mit dem ich mich besser arrangieren konnte: Ein Naked Strawberry Cake. Zur Zeit sind diese Torten, ohne äußere Cremeschicht überall zu finden und ich wollte immer schon einmal einen machen. Nun ließ mich aber trotzdem die Schwarzwälderkirschtorte nicht los, aber man lässt sich ja nicht lumpen. Für alle Menschen, die sich auch im Sommer an diesem angeblichen Winterrezept erfreuen können bekommt ihr heute einfach beide Rezepte, die tatsächlich in sofern hervorragend zusammenpassen, da ein großteil der Zutaten bzw. der Teig vollkommen identisch sind. Im Grunde ist es sogar nicht einmal ein besonderer Mehraufwand beide Torten gleichzeitig herzustellen. Der Nackedei ist vermutlich etwas schneller in der Herstellung als die angekleidete Variante, aber wenn mans weiss, kann man sich ja entsprechend darauf einrichten.
Ich beginne also mal mit dem Klassiker, der Schwarzwälderkirschtorte

IMG_0440Teig (18 cm Durchmesser):
3 Eier
1,5 El warmes Wasser
75 g Zucker
Vanillemark (optional)
1/2 EL Kirschwasser (optional)
60 g Mehl
15 g Kakao
20 g Speisestärke
1 Päckchen Backpulver

Füllung:
1 Glas Sauerkirschen
1 Päckchen Vanille-Puddingpulver (wer Kirsch hat, und wem es nicht zu künstlich ist, kann optional auch Kirschgeschmack nehmen)
ein kleines Fläschchen Kirschwasser
2 Becher frische Schlagsahne
2 Päckchen Sahnesteif oder San Apart
1-3 Tropfen Vanillearoma
Schokospähne

Dem einen oder anderen Fuchs ist es vielleicht schon aufgefallen, doch der Boden der Schwarzwälderkirschtorte gleicht einem dunklen Bisquitteig, weshalb auch kein Fett für den Teig verwendet wird.
Zuerst gebt ihr die Eier zusammen mit dem Zucker, dem Wasser (Bitte kein heißes Wasser verwenden, sonst kann es passieren, dass Teile der Eier stocken!), dem bisschen Kirschwasser (ich hab es selbst ausgelassen, doch es stand in meinem Rezeptbüchlein) und dem Vanillemark in eine Schüssel und schlagt die Zutaten zu einer schaumigen und halbfesten Masse steif. Das kann gut und gern ein paar Minütchen dauern. Anschließend vermischt ihr das Mehl gut mit der Stärke, dem Backpulver und dem Kakao und hebt dies unter die Schaummasse. Jetzt kommt ein kleiner Schritt, den ihr auslassen könnt, wenn ihr einen Backofen habt. Stellt den Teig für etwa eine halbe Stunde in den Kühlschrank und rührt anschließend die Masse noch einmal vorsichtig durch. Der Teig wird dadurch aus irgendeinem Grund ein bisschen robuster in der Handhabe, bleibt in seinem Endergebnis aber trotzdem locker – so wie man eben einen Bisquitboden haben möchte. Nun geht es ans Backen. Dafür gibt es unterschiedliche Methoden, die ihr hier finden könnt. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich die SWKT damals im Topf gebacken habe, das ist aber kein Muss. Wenn der Kuchen nach etwa einer halben Stunde durchgebacken ist, könnt ihr ihn irgendwo auskühlen lassen und euch in der Zwischenzeit mit der Füllung beschäftigen. Der Saft, in dem die Kirschen eingelegt sind, wird in einen kleinen Topf gegeben und erhitzt. Gebt nun langsam und unter Rühren das Puddingpulver hinzu -es kann sein, dass ihr je nach Saft nicht die ganze Packung braucht. Wer mag, kann hier auch ein paar EL Zucker hinzugeben, ich persönlich fand das nicht nötig. Wenn eure Kirschmasse eine Puddingartige Konsistenz angenommen hat, könnt ihr die Kirschen – ein paar sollten aber für die Dek übrig gelassen werden – hineingeben und alles von der Kochstelle nehmen.
Die Sahne wird zusammen mit dem Sahnesteif und der Vanille fest aufgeschlagen und bis auf weiteres im Kühlschrank untergebracht. Ein kleiner Tipp: Eure Sahne ist dann gut geschlagen, wenn ihr den Behälter gefahrlos kurz umdrehen könnt, ohne dass die Sahne herausläuft.
Die Tortenböden werden nun mit dem Kirschwasser „getränkt“ (also bestrichen) und anschließend mit der Kirschpuddingmasse bestrichen. Die Anzahl der Schichten könnt ihr natürih selbst bestimmen. Klassisch sind zwei oder drei und hier auch mengentechnisch ratsam. Wenn ihr alle Schichten mit Kirschwasser und -pudding versehen habt, kann es ans Dekorieren gehen. Denn im Gegensatz zu unserem Nackedei, bekommt die SWKT ein prächtiges Kleid aus Sahne. Sehr schön sieht es aus, wenn ihr oben auf der Torte ein paar Sahnetupfer setzt und hierauf die Kirschen plaziert. Anschließend bestreut ihr alles noch mit Schokostreuseln und voilà!

Die zweite Torte ist bei weitem kein Klassiker, schmeckt dafür aber wie ein kleiner Traum, habe ich mir sagen lassen (leider kam ich nicht selbst in den Genuss). Für den Naked Strawberry braucht ihr also:

IMG-20150613-WA0011Teig:
3 Eier
1,5 El warmes Wasser
75 g Zucker
Vanillemark (optional)
60 g Mehl
15 g Kakao
20 g Speisestärke
1 Päckchen Backpulver

Füllung:
1 Schälchen (500 g) Erdbeeren
1 Becher Schlagsahne
1 Päckchen Vanillezucker
1 Päckchen Sahnesteif
1/2 EL Rum (optional)
1 Tasse (mehr oder weniger) Rum
2 EL Erdbeerkonfitüre

Der Teig wird eins zu eins so hergestellt, wie oben erklärt. Der einzige Unterschied ist, dass ich die Tortenböden für den nackten Kuchen in der Pfanne gemacht habe. Die Methode ist hier erklärt.
Die Schichten lasst ihr am besten auf einem Rost auskühlen. In meinem Fall waren es vier Schichten, von denen ich aber nur drei verwendet habe, da eine nicht schön wurde. Diese konnte ich dann super für eine Art Triffle verwenden, den meine Schwester und Mama kredenzt bekamen. Die Erdbeeren habe ich in kleine Streifen geschnitten, wobei ich nicht sonderlich darauf geachtet habe, dass sie alle exakt der gleichen Größe entsprechen müssen. Es geht also recht schnell.
Nun tränkt ihr die Böden großzügig mit Rum -das ist natürlich optional und kann auch mit Saft gemacht werden – und gebt eine dünne Schicht Erdbeerkonfitüre auf den Boden. Darüber kommt eine Lage Sahne und geschnittene Erdbeeren. Fahrt in dieser Art auch mit den anderen Schichten fort. Achtet dabei darauf, dass die Erdbeeren an den Rändern ein wenig hervortreten, damit sie gut sichtbar sind. Die oberste Schicht kann man gestalten, wie man lustig ist, da ich aber noch so einiges an Edbeeren übrig hatte, habe ich mich dafür entschieden eine Spirale zu basteln, die mich fast alle Erdbeeren gebraucht hat. Doch wie gesagt, gibt es hier keine festen Regeln oder Formen. Das wichtigste ist ohnehin der Geschmack, nicht wahr?

Im übrigen hatte ich ansonsten ein wirklich tolles, wenn auch recht turbulentes Wochenende. Freitag hatte ich Besuch von einer Lieblingsperson, die mir ursprünglich beim Backen helfen wollte. Diverse Umstände und das Unwetter, dass hier nur ein paar Minuten aber dafür reichlich herrschte, haben diese Pläne ein wenig vereitelt. Der Kuchen entstand dahr erst am Samstag. Probiert habe ich ihn aber wie gesagt leider nicht, da ich ganz spontan noch einen anderen Favoritmensch vom Düsseldorfer Flughafen abholen musste, der da elend gestrandet war. Als ich Nachts erschöpft ins Bett gefallen bin, hat gefühlt eine Minute später der Wecker dann laut und erbarmungslos geschrillt, da ich den Sonntag im Bergischen in den Alnoküchenstudios verbringen und bei einem Workshop von Chefkooch.de unter der Anleiung von Fräulein Kimchi kochen durfte. Es war ein wirklich toller Tag, über den ich Kürze genauer berichten werde. Fürs erste muss ich aber wieder zurück in die leidige Realität und mich auf meine mündlich Abschlussprüfung vorbereiten. In diesem Sinne wünsche ich euch eine schöne Zeit und viel Spaß beim Nachbacken, egal ob nackt oder bekleidet ;).

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Oster-Cake pops – Eine nette Abwechslung im Osternest

Trotz beinahe weihnachtlicher Temperaturen ist es ja schon wieder so weit, und Ostern steht unmittelbar vor der Tür. Und auch wenn das Ostereiersuchen dieses Jahr vermutlich im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser fallen wird, soll es uns ja nicht die Freude daran vermiesen, nicht wahr?

Daher habe ich heute für euch ein super leckeres Rezept, mit der man jedes Osternest zum richtigen Hingucker machen kann:

Cake-pops in Hasen- und Möhrenform

Eigentlich wollte ich das Rezept bereits am Donnerstag veröffentlichen, doch leider hatte ich Probleme mit dem Internet und musste daher bis heute warten. Doch noch sind die Geschäfte ja geöffnet und die ein oder andere Zutat hat man bereits zu Hause herumliegen.
Die Herstellung der Cake pops braucht relativ lang, was allerdings schlicht an der langen Kühlzeit liegt. Und das Ergebnis lohnt sich wirklich.

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Ihr braucht:
300 g weiße Schokolade
150 g Zartbitterschokolade
ca. 3 EL Marmelade, Frosting, Frischkäse oder was ihr sonst so mögt
3 Fertigkuchen (a 400 g)
Schokokekse (z.B. Leipniz Minis)
Holzstäbchen oder Lollipop-Sticks
grünes Bandrote Lebensmittelfarbe
gelbe Lebensmittelfarbe

Der Anfang läuft wie bei der Herstellung ganz normaler Cake pops: Der Kuchen wird in einer großen Schüssel zerbröselt und mit einer halbfesten Masse eurer Wahl befeuchtet. Am liebsten benutze ich dafür Marmelade, aber da ich vergessen hatte welche zu kaufen, habe ich eine kleine Menge Vanilla-Frosting angerührt und das benutzt – klappt genauso gut. Die Menge variiert je nachdem was ihr für einen Kuchen benutzt, aber in der Regel sollten drei gute Esslöffel völlig ausreichend sein. Wichtig ist, dass der „Teig“ richtig schön durchgefeuchtet und formbar wird.

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Jetzt geht’s ans Eingemachte: Für die Hasen nehmt ihr etwa 1 1/2 Esslöffel Kuchen und rollt ihn zu einer festen Kugel. Für die Möhren benötigt man ca. 2 Esslöffel formt daraus eine weitere Kugel und dreht diese anschließend in den Händen zu einer Art Kegel. Die Teigmenge hat bei mir für 9 Hasen und 5 Möhren gereicht – ich habe also recht viel Teig gemacht.

Jetzt kommen eure Teigklopse erst einmal in den Kühlschrank wo sie um die 5 Stunden richtig gut durchkühlen sollen. Für die Hasenohren habe ich Kekse verwendet. Uhrsprünglich wollte ich Katzenzungen verwenden, habe aber keine bekommen und mit den Keksen hat es auch sehr gut funktioniert. Die Kekse habe ich an einem Ende abgeschrägt, damit die Öhrchen spitz zulaufen. Das ist aber nicht zwingend notwenig. Nach der Hälfte der Kühlzeit muss ein bisschen von der Zartbitterschokolade (ich habe etwa 1 Rispe genommen) geschmolzen werden. Die Keks-Ohren werden in die Schokolade getunkt und anschließend nebeneinander in die Hasen-Kugeln gesteckt. Passt dabei auf, dass der Teig nicht zu sehr einreißt.

Wenn genug Zeit vergangen ist, könnt ihr die restliche dunkle Schokolade schmelzen und die Hasen kurz hineingeben. Ich habe hier ganz ehrlich gesagt alle Vorsicht fallen lassen und einfach mit den Händen gearbeitet. Die Teigkugeln sind nämlich relativ schwer. Kurz abtropfen lassen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Tablett legen und fertig sind eure Häschen.

Die Möhren sind ein bisschen aufwändiger. Zuerst wird weiße Schokolade geschmolzen und anschließend mit roter und gelber Lebensmittelfarbe Orange eingefärbt. Ich hatte ein bisschen Schwierigkeiten einen schönen Orangeton hinzukriegen, probiert also am besten ein bisschen rum, bis euch die Farbe zusagt. Nun werden die „Möhren“ ebenfalls durch die Schokolade gezogen und auf dem Backpapier platziert. Die Schokolade härtet auf den durchgekühlten Teigstücken recht schnell aus. Sobald sie ein wenig fester wird, könnt ihr das Holzstäbchen etwa bis zur Hälfte in das breite Ende der Cake pop- Möhre stecken. Anschließend kommen die kleinen Leckereien noch einmal in den Kühlschrank. Zum Schluss könnt ihr noch grünes Geschenkband nehmen und es um die Holzstäbchen binden, um das Grün der Karotten anzudeuten. Ganz motivierte unter euch können noch kleine Rillen in die Möhren kratzen, das ist aber ein ganz optionaler Schritt.

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Die Cake pops sind wahnsinnig lecker (wenn auch wirklich mächtig!) und machen sich super als kleines Mitbringsel zum Osterbrunch oder einfach um einem lieben Menschen eine Freude zu machen! Aber mit oder ohne Cake pops wünsche ich euch allen frohe Ostern und erholsame Feiertage.

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Bananen-Pancakes und Rote-Beete-Creme – Low Carb für Naschkatzen

Das Ende der Semesterferien rückt langsam näher und damit auch die Abgabe meiner Hausarbeiten. Nun da es also fast geschafft ist, kann ich mich endlich wieder verstärkt auf die schönen Dinge des Lebens konzentrieren. Für Ostern habe ich bereits eine schöne Idee, hoffe allerdings, dass ich die noch rechtzeitig umgesetzt bekomme. Aber wie es so schön heißt, wo ein Wille ist…:D
Heute gibt’s aber erstmal zwei etwas ungewöhnliche, aber wirklich, wirklich leckere Rezepte für die Leckermäulchen unter euch, die gerne mal was Süßes mögen, aber –so wie ich – den ganzen Tag am Schreibtisch hocken müssen und daher gerne mal nach süßen Alternativen zu Schokolade suchen.
Das erste Rezept habe ich vor einiger Zeit bereits bei Instagram begeistert gepostet und es ist sagenhaft, wie schnell und einfach es ist: (Low Carb)

Bananen Pancakes

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Sehen die nicht lecker aus? Und das beste ist, dass man nur zwei Zutaten benötigt.
Für eine Portion (eine Person) benötigt ihr:
1 (reife) Banane
2 Eier
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Das war’s! Mehr nicht. Und so geht’s:
Einfach die Banane zusammen mit den Eiern in einen Blender geben oder pürieren bis ein weicher „Teig“ entsteht. Eine Pfanne auf mittlerer Hitze erwärmen und ein gaaanz kleines bisschen Öl in die Pfanne geben. Dann den Teig in die Pfanne füllen – Ich empfehle euch, kleine Pfannkuchen zu machen (etwa ..) da die Bananen-Pancakes etwas schwieriger zu wenden sind als normale Pfannkuchen. Etwa 1 Minute von beiden Seiten braten und dann zuschlagen :D.
Ich habe die Pfannkuchen mit einer ganz lieben Kollegin nach dem Sport zubereitet und wir haben uns dazu einen riesigen Obstsalat gemacht. Es war wirklich ein kleiner Traum kann ich euch sagen!

Aber weils so schön (und so einfach) ist, kriegt ihr heute sogar noch ein zweites Rezept. Das hier ist ein bisschen spezieller, schmeckt aber wirklich sehr lecker und überraschend süß!

Rote-Beete-Creme

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Ihr braucht:
1 Knolle gekochte Rote Beete
2 Bananen
1 EL Magerquark
1 El Honig oder 1 TL Stevia (oder Zucker)

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Genau wie in dem oberen Rezept werden die Zutaten hübsch mit einander püriert. Allerdings war das hier schon der ganze Zauber. Wem es schmeckt kann gerne etwas Zimt (1/4 TL) oder Kakaopulver mit in die Creme geben. Ich mag diese Variante sehr gern. Tatsächlich schmeckt die Rote Beete von Natur aus relativ süß, weshalb sie sich überraschend gut als Nachspeise zubereiten lässt. Und geschmacklich ist es mal was anderes. Wer kein besonderer Fan von Roter Beete ist (die übrigens sehr gesund ist, nebenbei bemerkt) muss sich davon aber auch nicht abschrecken lassen. Man schmeckt sie zwar raus, aber auch der Bananengeschmack ist sehr präsent. Es ist meiner Meinung nach jedenfalls eine lohnenswerte Kombination, mit der man mal einen Versuch wagen sollte!

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