Category Archives: Geschenkideen

Katmer Ekmek – herrlich leckeres Pfannenbrot

pfannenbrot

Der Sommer neigt sich langsam aber sicher dem Ende zu und der Herbst ist auf dem Vormarsch. Trotzdem strengt sich die Sonne zuweilen noch einmal richtig an, um uns ein paar letzte warme Tage zu bescheren. Da lassen es sich dann natürlich die unverbesserlichen Optimisten in meinem Freundeskreis nicht nehmen, noch einmal zum Grillen zu laden – Zugegeben, abends war es dann meist doch bitterlich kalt, aber auch sehr schön. Zur Belohnung für solch großen Optmismus gibts dann als Mitbringsel zum Grillfest ein selbstgebackenes Pfannenbrot – super lecker, sehr vielfältig und optisch auch irgendwie ein Hingucker.
Das Rezept habe ich bei einer Vloggerin (Den Blogeintrag gibts hier auf Sallys Blog, Sallys Video findet ihr hier) gefunden und es ein kleines bisschen abgewandelt.

Ihr braucht:
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125 ml warmes Wasser
1 Päcken Trockenhefe oder ½ Würfel Frischhefe
1 TL Zucker
125 ml warme Milch
1 TL Salz
600 g Mehl
ca. 50 g Kräuterbutter/ 25 g Knoblauchbutter
ODER
Tahin (hier bin ich mir mit der Menge nicht sicher, aber da ihr nicht so viel braucht, reicht auch ein kleines Glas)

Okay, also zunächst setzt ihr den Hefeteig an. Wer nicht so ein Fan von Hefeteig ist, kann es auch mit einem Quark-Öl-Teig machen, meine Erfahrung damit war aber nicht soooo gut wie mit der Hefe. Außerdem findet ihr hier eine Beschreibung, wie euer Hefeteig praktisch von Zauberhand gelingt.
Sobald der Hefeteig gegangen ist, passiert Folgendes: Formt etwa Tennisballgroße Stücke aus dem Teig und rollt diese rund aus. Die flachen Teigplatten werden mit der weichen Butter oder dem Tahin bestrichen und aufgerollt. Ähnlich wie bei einer Zimtschnecke.
In ihrem Video benutzt Sallys zum Bestreichen traditionell Tahin, also Sesampaste, ich finde diese Version persönlich sehr, sehr lecker. Doch um ein bisschen Vielfalt in meine Brote zu bringen habe ich je eine Ladung mit Tahin und je eine Ladung mit dem Kräuter/Knoblauchbutter Gemisch gemacht. Beide Varianten wurden sehr gern gegessen und sind demnach weiter zu empfehlen.
Jetzt kommt der spannende Teil:
Die Heferöllchen, werden nun in sich schneckenförmig eingedreht. Bemehlt die Arbeitsfläche wieder etwas erneut und rollt nun die Schnecken mit eurer Teigrolle auf die Größe eurer Pfanne aus. Durch diese Technik werden die – später gebackenen- Teigfladen im Endprodukt ein wenig blättrig und die Butterfüllung zieht sich durch die einzelnen Schichten. Erhitzt eine Pfanne auf dem Herd – bei Bedarf mit ein wenig Öl – und backt die Brote darin von beiden Seiten je ca. 3-5 Minuten.
Die Technik hört sich aufwendiger an, als sie ist und die Grillmeister und -Gäste waren ehrlich angetan.
Noch ein kleiner Tipp, da die Grillsaison aber ja doch schon fast vorbei ist: Die Brote lassen sich auch super mit Honig oder Nutella bestreichen und einrollen (besonders Nutella sieht toll aus, sollte aber gut erwärmt werden vor dem Bestreichen) und sich dann als Croissant-Ersatz zum Frühstück servieren.
Das vermutlich in kürze also schlechter werdende Wetter kann also kaum eine Ausrede sein um die kleinen Delikatessen nicht einmal selbst anzutesten. Ich glaub ihr würdet es nicht bereuhen.

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Schwarzwälderkirschtorte und Naked Strawberry Cake

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Als ich vor ein paar Tagen meine Dropbox ein wenig aufgeräumt habe -oder so getan, denn irgendwie hat sich nicht wirklich etwas verändert- bin ich auf ein paar Bilder von einer Schwarzwälderkirschtorte gestoßen, die ich bereits vor Monaten gemacht habe. Zugegeben sind die Fotos nicht gerade das, was ich als schön bezeichnen würde, auch wenn ich mich erinnere, damals total stolz auf sie gewesen zu sein. Nun ja, mit der Erfahrung -die bei mir natürlich auch noch sehr ausbaufähig ist- kommt wohl auch die Weisheit. Ein vermeintlich nicht ganz so gelungenes Bild sollte mich nun aber auf keinen Fall davon abhalten ein dafür umso gelungeneres Rezept
weiter zu geben, denn auch wenn ich überhaupt nicht auf Schwarzwälderkirschtorte stehe, muss selbst ich zugeben, dass sie wirklich meine eigenen Erwartungen übertroffen hat und auch schlicht zu den Klassikern unter den Torten gehört. Es half also nichts, nach meinem Empfinden musste die Torte auf den Blog, doch neben den Fotos hielt mich noch ein weiterer Punkt davon ab, das Rezept ratzfatz online zu stellen: Für mich ist Schwarzwälderkirschtorte irgendwie ein winterlicher Kuchen. Vielleicht, weil man eingelegte Schattenmorellen verwendet, oder weil der Kuchen insgesamt recht mächtig ist und nicht zu der Leichtigkeit des Sommers gehört…ich habe ehrlich gesagt absolut keine Ahnung, aber ich konnte mich absolut nicht mit dem Gedanken anfreunden, im Juni eine vermeintlich weniger hübsch hergerichtete Wintertorte auf den Blog zu packen. Da bot es sich aber an, dass ich am Samstag auf den Geburtstag einer Lieblingsperson eingeladen war und die Geelegenheit nutzen konnte um einen Kuchen zu backen mit dem ich mich besser arrangieren konnte: Ein Naked Strawberry Cake. Zur Zeit sind diese Torten, ohne äußere Cremeschicht überall zu finden und ich wollte immer schon einmal einen machen. Nun ließ mich aber trotzdem die Schwarzwälderkirschtorte nicht los, aber man lässt sich ja nicht lumpen. Für alle Menschen, die sich auch im Sommer an diesem angeblichen Winterrezept erfreuen können bekommt ihr heute einfach beide Rezepte, die tatsächlich in sofern hervorragend zusammenpassen, da ein großteil der Zutaten bzw. der Teig vollkommen identisch sind. Im Grunde ist es sogar nicht einmal ein besonderer Mehraufwand beide Torten gleichzeitig herzustellen. Der Nackedei ist vermutlich etwas schneller in der Herstellung als die angekleidete Variante, aber wenn mans weiss, kann man sich ja entsprechend darauf einrichten.
Ich beginne also mal mit dem Klassiker, der Schwarzwälderkirschtorte

IMG_0440Teig (18 cm Durchmesser):
3 Eier
1,5 El warmes Wasser
75 g Zucker
Vanillemark (optional)
1/2 EL Kirschwasser (optional)
60 g Mehl
15 g Kakao
20 g Speisestärke
1 Päckchen Backpulver

Füllung:
1 Glas Sauerkirschen
1 Päckchen Vanille-Puddingpulver (wer Kirsch hat, und wem es nicht zu künstlich ist, kann optional auch Kirschgeschmack nehmen)
ein kleines Fläschchen Kirschwasser
2 Becher frische Schlagsahne
2 Päckchen Sahnesteif oder San Apart
1-3 Tropfen Vanillearoma
Schokospähne

Dem einen oder anderen Fuchs ist es vielleicht schon aufgefallen, doch der Boden der Schwarzwälderkirschtorte gleicht einem dunklen Bisquitteig, weshalb auch kein Fett für den Teig verwendet wird.
Zuerst gebt ihr die Eier zusammen mit dem Zucker, dem Wasser (Bitte kein heißes Wasser verwenden, sonst kann es passieren, dass Teile der Eier stocken!), dem bisschen Kirschwasser (ich hab es selbst ausgelassen, doch es stand in meinem Rezeptbüchlein) und dem Vanillemark in eine Schüssel und schlagt die Zutaten zu einer schaumigen und halbfesten Masse steif. Das kann gut und gern ein paar Minütchen dauern. Anschließend vermischt ihr das Mehl gut mit der Stärke, dem Backpulver und dem Kakao und hebt dies unter die Schaummasse. Jetzt kommt ein kleiner Schritt, den ihr auslassen könnt, wenn ihr einen Backofen habt. Stellt den Teig für etwa eine halbe Stunde in den Kühlschrank und rührt anschließend die Masse noch einmal vorsichtig durch. Der Teig wird dadurch aus irgendeinem Grund ein bisschen robuster in der Handhabe, bleibt in seinem Endergebnis aber trotzdem locker – so wie man eben einen Bisquitboden haben möchte. Nun geht es ans Backen. Dafür gibt es unterschiedliche Methoden, die ihr hier finden könnt. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich die SWKT damals im Topf gebacken habe, das ist aber kein Muss. Wenn der Kuchen nach etwa einer halben Stunde durchgebacken ist, könnt ihr ihn irgendwo auskühlen lassen und euch in der Zwischenzeit mit der Füllung beschäftigen. Der Saft, in dem die Kirschen eingelegt sind, wird in einen kleinen Topf gegeben und erhitzt. Gebt nun langsam und unter Rühren das Puddingpulver hinzu -es kann sein, dass ihr je nach Saft nicht die ganze Packung braucht. Wer mag, kann hier auch ein paar EL Zucker hinzugeben, ich persönlich fand das nicht nötig. Wenn eure Kirschmasse eine Puddingartige Konsistenz angenommen hat, könnt ihr die Kirschen – ein paar sollten aber für die Dek übrig gelassen werden – hineingeben und alles von der Kochstelle nehmen.
Die Sahne wird zusammen mit dem Sahnesteif und der Vanille fest aufgeschlagen und bis auf weiteres im Kühlschrank untergebracht. Ein kleiner Tipp: Eure Sahne ist dann gut geschlagen, wenn ihr den Behälter gefahrlos kurz umdrehen könnt, ohne dass die Sahne herausläuft.
Die Tortenböden werden nun mit dem Kirschwasser „getränkt“ (also bestrichen) und anschließend mit der Kirschpuddingmasse bestrichen. Die Anzahl der Schichten könnt ihr natürih selbst bestimmen. Klassisch sind zwei oder drei und hier auch mengentechnisch ratsam. Wenn ihr alle Schichten mit Kirschwasser und -pudding versehen habt, kann es ans Dekorieren gehen. Denn im Gegensatz zu unserem Nackedei, bekommt die SWKT ein prächtiges Kleid aus Sahne. Sehr schön sieht es aus, wenn ihr oben auf der Torte ein paar Sahnetupfer setzt und hierauf die Kirschen plaziert. Anschließend bestreut ihr alles noch mit Schokostreuseln und voilà!

Die zweite Torte ist bei weitem kein Klassiker, schmeckt dafür aber wie ein kleiner Traum, habe ich mir sagen lassen (leider kam ich nicht selbst in den Genuss). Für den Naked Strawberry braucht ihr also:

IMG-20150613-WA0011Teig:
3 Eier
1,5 El warmes Wasser
75 g Zucker
Vanillemark (optional)
60 g Mehl
15 g Kakao
20 g Speisestärke
1 Päckchen Backpulver

Füllung:
1 Schälchen (500 g) Erdbeeren
1 Becher Schlagsahne
1 Päckchen Vanillezucker
1 Päckchen Sahnesteif
1/2 EL Rum (optional)
1 Tasse (mehr oder weniger) Rum
2 EL Erdbeerkonfitüre

Der Teig wird eins zu eins so hergestellt, wie oben erklärt. Der einzige Unterschied ist, dass ich die Tortenböden für den nackten Kuchen in der Pfanne gemacht habe. Die Methode ist hier erklärt.
Die Schichten lasst ihr am besten auf einem Rost auskühlen. In meinem Fall waren es vier Schichten, von denen ich aber nur drei verwendet habe, da eine nicht schön wurde. Diese konnte ich dann super für eine Art Triffle verwenden, den meine Schwester und Mama kredenzt bekamen. Die Erdbeeren habe ich in kleine Streifen geschnitten, wobei ich nicht sonderlich darauf geachtet habe, dass sie alle exakt der gleichen Größe entsprechen müssen. Es geht also recht schnell.
Nun tränkt ihr die Böden großzügig mit Rum -das ist natürlich optional und kann auch mit Saft gemacht werden – und gebt eine dünne Schicht Erdbeerkonfitüre auf den Boden. Darüber kommt eine Lage Sahne und geschnittene Erdbeeren. Fahrt in dieser Art auch mit den anderen Schichten fort. Achtet dabei darauf, dass die Erdbeeren an den Rändern ein wenig hervortreten, damit sie gut sichtbar sind. Die oberste Schicht kann man gestalten, wie man lustig ist, da ich aber noch so einiges an Edbeeren übrig hatte, habe ich mich dafür entschieden eine Spirale zu basteln, die mich fast alle Erdbeeren gebraucht hat. Doch wie gesagt, gibt es hier keine festen Regeln oder Formen. Das wichtigste ist ohnehin der Geschmack, nicht wahr?

Im übrigen hatte ich ansonsten ein wirklich tolles, wenn auch recht turbulentes Wochenende. Freitag hatte ich Besuch von einer Lieblingsperson, die mir ursprünglich beim Backen helfen wollte. Diverse Umstände und das Unwetter, dass hier nur ein paar Minuten aber dafür reichlich herrschte, haben diese Pläne ein wenig vereitelt. Der Kuchen entstand dahr erst am Samstag. Probiert habe ich ihn aber wie gesagt leider nicht, da ich ganz spontan noch einen anderen Favoritmensch vom Düsseldorfer Flughafen abholen musste, der da elend gestrandet war. Als ich Nachts erschöpft ins Bett gefallen bin, hat gefühlt eine Minute später der Wecker dann laut und erbarmungslos geschrillt, da ich den Sonntag im Bergischen in den Alnoküchenstudios verbringen und bei einem Workshop von Chefkooch.de unter der Anleiung von Fräulein Kimchi kochen durfte. Es war ein wirklich toller Tag, über den ich Kürze genauer berichten werde. Fürs erste muss ich aber wieder zurück in die leidige Realität und mich auf meine mündlich Abschlussprüfung vorbereiten. In diesem Sinne wünsche ich euch eine schöne Zeit und viel Spaß beim Nachbacken, egal ob nackt oder bekleidet ;).

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Oster-Cake pops – Eine nette Abwechslung im Osternest

Trotz beinahe weihnachtlicher Temperaturen ist es ja schon wieder so weit, und Ostern steht unmittelbar vor der Tür. Und auch wenn das Ostereiersuchen dieses Jahr vermutlich im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser fallen wird, soll es uns ja nicht die Freude daran vermiesen, nicht wahr?

Daher habe ich heute für euch ein super leckeres Rezept, mit der man jedes Osternest zum richtigen Hingucker machen kann:

Cake-pops in Hasen- und Möhrenform

Eigentlich wollte ich das Rezept bereits am Donnerstag veröffentlichen, doch leider hatte ich Probleme mit dem Internet und musste daher bis heute warten. Doch noch sind die Geschäfte ja geöffnet und die ein oder andere Zutat hat man bereits zu Hause herumliegen.
Die Herstellung der Cake pops braucht relativ lang, was allerdings schlicht an der langen Kühlzeit liegt. Und das Ergebnis lohnt sich wirklich.

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Ihr braucht:
300 g weiße Schokolade
150 g Zartbitterschokolade
ca. 3 EL Marmelade, Frosting, Frischkäse oder was ihr sonst so mögt
3 Fertigkuchen (a 400 g)
Schokokekse (z.B. Leipniz Minis)
Holzstäbchen oder Lollipop-Sticks
grünes Bandrote Lebensmittelfarbe
gelbe Lebensmittelfarbe

Der Anfang läuft wie bei der Herstellung ganz normaler Cake pops: Der Kuchen wird in einer großen Schüssel zerbröselt und mit einer halbfesten Masse eurer Wahl befeuchtet. Am liebsten benutze ich dafür Marmelade, aber da ich vergessen hatte welche zu kaufen, habe ich eine kleine Menge Vanilla-Frosting angerührt und das benutzt – klappt genauso gut. Die Menge variiert je nachdem was ihr für einen Kuchen benutzt, aber in der Regel sollten drei gute Esslöffel völlig ausreichend sein. Wichtig ist, dass der „Teig“ richtig schön durchgefeuchtet und formbar wird.

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Jetzt geht’s ans Eingemachte: Für die Hasen nehmt ihr etwa 1 1/2 Esslöffel Kuchen und rollt ihn zu einer festen Kugel. Für die Möhren benötigt man ca. 2 Esslöffel formt daraus eine weitere Kugel und dreht diese anschließend in den Händen zu einer Art Kegel. Die Teigmenge hat bei mir für 9 Hasen und 5 Möhren gereicht – ich habe also recht viel Teig gemacht.

Jetzt kommen eure Teigklopse erst einmal in den Kühlschrank wo sie um die 5 Stunden richtig gut durchkühlen sollen. Für die Hasenohren habe ich Kekse verwendet. Uhrsprünglich wollte ich Katzenzungen verwenden, habe aber keine bekommen und mit den Keksen hat es auch sehr gut funktioniert. Die Kekse habe ich an einem Ende abgeschrägt, damit die Öhrchen spitz zulaufen. Das ist aber nicht zwingend notwenig. Nach der Hälfte der Kühlzeit muss ein bisschen von der Zartbitterschokolade (ich habe etwa 1 Rispe genommen) geschmolzen werden. Die Keks-Ohren werden in die Schokolade getunkt und anschließend nebeneinander in die Hasen-Kugeln gesteckt. Passt dabei auf, dass der Teig nicht zu sehr einreißt.

Wenn genug Zeit vergangen ist, könnt ihr die restliche dunkle Schokolade schmelzen und die Hasen kurz hineingeben. Ich habe hier ganz ehrlich gesagt alle Vorsicht fallen lassen und einfach mit den Händen gearbeitet. Die Teigkugeln sind nämlich relativ schwer. Kurz abtropfen lassen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Tablett legen und fertig sind eure Häschen.

Die Möhren sind ein bisschen aufwändiger. Zuerst wird weiße Schokolade geschmolzen und anschließend mit roter und gelber Lebensmittelfarbe Orange eingefärbt. Ich hatte ein bisschen Schwierigkeiten einen schönen Orangeton hinzukriegen, probiert also am besten ein bisschen rum, bis euch die Farbe zusagt. Nun werden die „Möhren“ ebenfalls durch die Schokolade gezogen und auf dem Backpapier platziert. Die Schokolade härtet auf den durchgekühlten Teigstücken recht schnell aus. Sobald sie ein wenig fester wird, könnt ihr das Holzstäbchen etwa bis zur Hälfte in das breite Ende der Cake pop- Möhre stecken. Anschließend kommen die kleinen Leckereien noch einmal in den Kühlschrank. Zum Schluss könnt ihr noch grünes Geschenkband nehmen und es um die Holzstäbchen binden, um das Grün der Karotten anzudeuten. Ganz motivierte unter euch können noch kleine Rillen in die Möhren kratzen, das ist aber ein ganz optionaler Schritt.

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Die Cake pops sind wahnsinnig lecker (wenn auch wirklich mächtig!) und machen sich super als kleines Mitbringsel zum Osterbrunch oder einfach um einem lieben Menschen eine Freude zu machen! Aber mit oder ohne Cake pops wünsche ich euch allen frohe Ostern und erholsame Feiertage.

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Be my Valentine – Herzige Berliner

Ich muss etwas gestehen: Ich mag den Valentinstag nicht. Habe ich noch nie. Nicht, weil es ein kommerzieller Feiertag ist. Denn seien wir ehrlich, es gibt ja eigentlich gar keine Feiertage mehr, die die Industrie sich nicht zu Nutze zu machen weiss – und für den Blumenhändler von nebenan ist das ja sogar irgendwie ganz nett. Auch nicht, weil ich mich als Single an diesem Tag besonders schlecht fühlen würde. Denn auch wenn mein Beziehungsstatus auf Facebook freudig „in einer Beziehung“ anzeigen darf, kann ich dem Valentinstag nicht mehr abgewinnen als vorher.

Mich stört einfach dieses Plakatieren und öffentliche Zur-Schau-Stellen von zwischenmenschlichen Gefühlen, aus einer reinen Erwartungshaltung heraus. Natürlich ist es schön und auch wirklich wichtig, seinen liebsten Mitmenschen einmal „Danke“ zu sagen und ihnen zu zeigen, wie wichtig sie einem sind. Aber ist es nicht viel schöner das einfach dann zu tun, wenn der Moment gerade passt? Oder der andere das wirklich gerade gebrauchen kann? Wo bleibt denn die sogenannte „Romantik“, wenn ich jemanden am Valentinstag mit einer süßen Leckerei, Blumen oder etwas anderem „überrasche“, nur weil irgendwie erwartet wird? Versteht mich nicht falsch, es liegt mir fern gegen die Menschen zu wettern, die diesem Feiertag etwas abgewinnen können und ihn angemessen zu zelebrieren wissen.
Für mich ist Romantik halt etwas, was man nicht in eine Geschenkschachtel packen und mit Rosenblättern übergießen (nicht, dass ich davon ausgehe, dass das hier wirklich jemand macht ;)) kann, sondern die kleinen Dinge, die man für jemanden tut. Eine Suppe zu kochen, wenn man krank ist, die Tür aufhalten oder eine Einkaufstasche tragen. Oder einfach, wie man sich ansieht und miteinander spricht. Das verstehe ich unter Romantik. Und nach dieser Logik ist so gesehen jeder Tag ein Valentinstag. Oder es sollte zumindest so sein.

Nun wenn man dem V-Day also ohnehin nicht ganz so zugetan ist, fällt es gleich doppelt auf, dass man sich in letzter Zeit in allen sozialen Netzwerken und Werbeanzeigen mit diesem Tag konfrontiert sieht. Gleichzeitig muss ich aber noch ein Geständnis machen: Ich habe gerade in den genannten sozialen Netzwerken eine ganze Reihe wirklich toller Ideen für den Valentinstag gefunden, die selbst mir Vaentinsmuffel irgendwie Lust auf einen liebestrunkenen Beitrag gemacht haben. Da trifft es sich ganz hervorragend, dass dieses Jahr der Valentinstag auf ein Ereignis fällt, für das mein rheinisches Herzelein tatsächlich höher und schneller schlägt: Der Karneval und Valentinstag fallen dieses Jahr nämlich praktischerweise auf ein und dasselbe Datum.

Da ich im Rheinland – genauer gesagt im schönen Bonn – groß geworden bin, ist der Karneval ein fester und enorm wichtiger Bestandteil meines Lebens. Bis vor ein paar Jahren habe ich bereits im Sommer begonnen meine Kostüme zu planen und spätestens im Herbst angefangen selbige zu nähen. Und eine Sitzung, wenn nicht mehr, pro Session ist ohnehin drin. Ihr seht also, die Liebe von der ich hier spreche ist echt und geht tief. In diesem Jahr soll also der Karneval in all seiner Pracht mein „Valentine“ sein und ich zeige ihm meine ganze Liebe öffentlich (ganz so wie es eben erwartet wird!) durch die Darbringung eines kleinen Tributs. Und da eine der bekanntesten Naschereien der fünften Jahreszeit Berliner sind, habe ich heute für euch ein wahrlich herzliches Berliner-Rezept!

Anderswo sind sie wohl unter dem Namen Berliner Pfannkuchen oder Krapfen bekannt – das wirklich wichtige ist aber, dass sie mit Marmelade gefüllt und wahnsinnig lecker sind! Genug der Worte, hier gibt es das Rezept für euch:

Ihr braucht für den Teig:
200 ml Milch
1 Päcken Trockenhefe
70 g weiche Margarine oder Butter
50 g Zucker
1 -3 Tropfen Vanillearoma
1 Prise Salz
450 g Mehl

Für die Füllung:
Marmelade oder Konfitüre eurer Wahl (z.B Erdbeer)

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Ich war zugegeben ein bisschen überrascht, als ich gelesen habe, dass Berliner aus Hefeteig gemacht werden. Ich hatte immer vermutet, dass es ein Brand- oder Quarkteig wäre. Eine eingehende Recherche hat mich dann aber eines besseren belehrt. Ihr bereitet in einem ersten Schritt also einen Hefeteig vor. Wenn ihr damit ein bisschen Probleme habt, empfehle ich euch hier meine „Ode an die Hefe“ zu lesen, die euch die Eigenheiten und Eigenschaften eines Hefeteigs etwas näher bringen soll und ein Misslingen des Teigs praktisch unmöglich macht.

Wenn euer Teig nach ca. einem Stündchen so richtig schön gegangen ist, dann rollt ihn ca. 1 cm dick aus. Mit einem Glas oder einem Cookie-Cutter stecht ihr Kreise aus dem Teig. Mit Naschen bin ich auf 14 Kreise gekommen. Das hängt aber natürlich von der gewählten Größe ab. Mit einem Messer schneidet ihr die Kreise nun etwa 1/4 tief ein, zieht die Enden leicht auseinander, und drückt die Enden so zusammen, dass sich eine Herzform ergibt. Wer einen größeren Herzaustecher zu Hause hat kann sich die Arbeit natürlich erheblich erleichtern ;). Wenn ihr alle Herzen zusammen habt, legt ihr sie auf ein Küchenbrett, bemehlt ihr sie leicht und gebt ein leicht feuchtes Küchentuch darüber. Dann kommen sie noch einmal an einen warmen Ort zum gehen. Das darf ruhig Zeit in Anspruch nehmen. Ich glaube ich habe den kleinen Hefe-Herzen etwa drei Stunden eingeräumt, weil ich wollte, dass sie sich richtig entfalten können und später dann ganz fluffig sind.

Jetzt kommt der spannende Teil. In einen großen Topf gebt ihr ordentlich Öl, so dass die Hefeklöpse frei schwimmen können und erhitzt es auf mittlerer Stufe. Das ist wichtig, damit das Öl nicht zu heiß wird – das ist natürlich erstens zu eurer eigenen Sicherheit, verhimndert aber gleichzeitig, dass die Herzen außen verbrannt und innen roh sind. Nun werden die Teigrohlinge von jeder Seite ca. 3 Minuten frittiert und dann auf mehrere Lagen Küchenkrepp gelegt. Ihr könnt die noch warmen Herzen direkt in Zucker wälzen oder nach dem Auskühlen mit Puderzucker bestreuen.
Mit einer Spritztülle und befüllt ihr sie anschließend mit Marmelade eurer Wahl. Am besten einer ohne lästige Stückchen.

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Da ich nicht genug Öl im Haus hatte, die Läden aber schon geschlossen hatten, konnte ich nicht alle meine Rohlinge frittieren, sondern habe den großteil in – für meine Verhältnisse – recht viel Öl in der Pfanne gebraten. Ebenfalls auf niedriger bis mittlerer Stufe, um ein gleichmäßiges Garen zu ermöglichen. Das Ergebnis hat mir persönlich sogar ein wenig mehr zugesagt, als das frittieren. Ich muss aber gestehen, dass es so natürlich gut dopppelt so viel Zeit in Anspruch nimmt und nicht direkt traditionell ist.

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Egal für welche Methode ihr euch entscheidet, und zu welchem Anlass ihr die herzigen Berliner macht, ob Valentinstag oder einem x-beliebigen Tag, an dem ihr eure Liebe zeigen wollt- ich verspreche euch, dass den Beschenkten davon auf jeden Fall das Herz aufgeht! 🙂

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