Garnelen-Kokos-Curry

Wie fast jede Frau kann ich sehr ausdauernd shoppen gehen. Und da ich eine Frau bin, die für ihr Leben gerne kocht und backt bezieht sich diese Aussage nicht nur auf Mode- oder Schmuckgeschäfte. Da ich am letzten Freitag ein wenig Zeit vor einem Termin hatte und mir an dem Tag nach etwas „besonderem“ zum Abendessen war bin ich also Lebensmittel-shoppen gegangen auf der Suche nach einem Gaumenerlebnis.
Das Ergebnis meines kleinen Ausfluges präsentiere ich euch hiermit voller Stolz:
Garnelen-Kokos-Curry mit Fettucine.
Ich kann nur sagen: Macht es! Es geht (relativ) schnell, es schmeckt fantastisch und es sieht auch noch sehr ansprechend aus…zumindest fand das meine Schwester, die mich an diesem Tag besucht hat und promt meine  Testesserin wurde.
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Ihr braucht dafür:
250 g Garnelen
5 g Ingwer
63 g Möhren
180-200 g Nudeln
1 Dose Kokosmilch (400 ml)
4 Lauchzwiebeln (etwas für die Deko übrig lassen)
Tomaten
1 El Honig
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Ihr seht, es ist eine überschaubare Menge an Zutaten. Die Vorbereitungszeit beträgt etwa 10 Minuten, die Garzeit etwa 15-20. Insgesamt lässt sich das Gericht also in knapp einer halben Stunde vorbereiten. Nun aber genug der Worte, hier gibts das Rezept:Wenn ihr frische Garnelen nehmt, müsst ihr diese natürlich erst einmal entdarmen und ordentlich waschen. Ich habe mich allerdings für die Tiefkühlvariante entschlossen.

Ein vernünftiges Tiefkühlgerät habe ich zwar nicht – doch da die Garnelen ohnehin am selben Abend zubereitet wurden, konnte, habe ich die bis dahin verstreichende Zeit genutzt, sie im Kühlschrank an- bzw. auftauen zu lassen.

Jetzt geht es ans schnippeln! Ihr hackt zunächst einmal den Knoblauch und den Ingwer klein – Ingwer und Knoblauch können zusammen in ein Schälchen – und stiftelt eure Möhren. 
Die Lauchzwiebeln müsst ihr ebenfalls klein schneiden, und einen Teil davon für die Dekoration beiseite legen (etwa 3 EL). Die Cherrytomaten halbiert ihr einfach.
Damit wären die nötigsten Vorbereitungen getan. 
Ihr benötigt zunächst die kleinere Kochplatte – hier wird das Curry gezaubert. Stellt aber gern bereits einen Topf mit Wasser auf die hintere Kochstelle und lasst das Nudelwasser erhitzen. (Das ist leider keine besonders energiesparende Variante – doch mein Wasserkocher ist momentan ein bisschen zickig.)
In einem Topf erhitzt ihr Olivenöl (1 TL) und gebt den Ingwer und den Knoblauch hinein. Es empfiehlt sich hier nun direkt eine Prise Salz beizugeben, da dadurch verhindert wird, dass euer Knoblauch schwarz und demnach bitter wird. Auch die Möhren können schon in den Topf gegeben werden. Nach etwa 2-3 Minuten könnt ihr den Honig ebenfalls hinzugeben – Knoblauch, Ingwer und die Möhren können dadurch ein bisschen karamellisieren.
Holt nun die Garnelen aus dem Kühlschrank (in Singleküchen ist wenig Platz, wenn ihr aber über genug Raum verfügt, könnt ihr die Garnelen natürlich auch schon vor dem Kochen herausnehmen) und lasst sie mit dem Knoblauch und dem Ingwer anbraten. 
Nach etwa 5 Minuten könnt ihr den Lauch dazu geben.*
Mittlerweile müsste auch das Wasser kochen. Gebt nun eure Fettucine und etwas Salz hinein und lasst sie unter gelegentlichem Umrühren al dente werden – die Aufmerksamkeit sollte allerdings in erster Linie dem Curry dienen. 
Nun wird die Currypaste untergerührt und alles mit der -noch halbfesten- Kokosmilch „abgelöscht“.  Macht euch keine Sorgen, wenn die Soße sehr dünnflüssig ist, dass ist kein Problem. 
Mittlerweile dürften eure Nudeln al dente sein. Gebt das Nudelwasser durch ein Sieb und verfrachtet die Fettucine dann wieder in den Topf.
Normalerweise tut man die Pasta ja in die Soße – in Singleküchen mit ungleichgroßen Kochplatten empfiehlt sich das aber nicht, da ihr natürlich den größeren (Nudel)Topf braucht. Also Hitze reduzieren, Nudeln abgießen (einen kleinen Rest Flüssigkeit könnt ihr dabei im Topf belassen, das verhindert, dass schnelles anbacken), zurück in den Topf damit und Curry dazugeben. Als letztes kommen nun die Tomaten in den Topf und werden ebenfalls mit der Pasta vermischt.
Wenn ihr zur Dekoration auch ein oder zwei Garnelen verwenden wollt, solltet ihr diese herausnehmen, bevor die Currypaste und die Kokosmilch dazugegeben werden. Einfach weil es dann schöner aussieht – die Garnelen sollten natürlich dann schon fertig gegart sein.
Ich selbst liebe Garnelen heiß und innig, als vegetarische Variante könnte ich mir allerdings auch sehr gut Pilze – am besten Austernpilze – als Meeresfrüchteersatz vorstellen.
Viel Spaß beim Ausprobieren und einen guten Start in eure Woche!

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