Italienisch mal anders – warme Kürbis-Ingwer Bruschetta

Ich weiss schon wovon ich spreche, wenn ich sage, dass ich keine Vorsätze mag. Denn aus irgendeinem Grund halte ich niemals meine Vorsätze – schon gar nicht die zu Silvester. Es war also wenn man so will eigene Dummheit großartig Besserung bezüglich der Häufigkeit meiner Blogeinträge zu geloben. Denn bloß weil ich es mir vorgenommen habe, bekomme ich leider nicht auf magische Weise plötzlich mehr Zeit als ich vorher hatte.
Trotzdem kann man es ja zumindest versuchen – denn eigentlich geht es ja darum, wenn man einen Vorsatz macht, man will sich zumindest zusammenreißen.

So, und da ich gerade eine kurze Pause vom Hausarbeitsschreiben mache (…brauche) fand ich den Zeitpunkt günstig, einen – wenn auch kurzen – Blogeintrag zu verfassen.
Wie vor kurzem ja bereits festgestellt, komme ich in letzter Zeit eigentlich kaum dazu mal was vernünftiges zu kochen, geschweige denn zu backen. Daher schwelge ich hier einfach ein bisschen in Erinnerungen an vergangene Tage und vergangene Rezepte, die ich ohnehin längst habe vorstellen wollen. „Heute“ gibt’s bei mir daher das Rezept für eine herrliche Kürbis-Ingwer Bruschetta.

Ihr braucht:
Wasser (1 Schnapsglas, ca. 3-4 El)
ca. 300 g Kürbis (ich habe Butternuss genommen, geht aber auch mit Hokkaido)
1 Ciabatta
Olivenöl (3-6 Esslöffel)
1 Knoblauchzehe Knoblauch
1 El frischen Ingwer
2 El Tomatenmark
optional: Chiliflocken, Paprikapulver

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Das Rezept ist entstanden, da ich vor ein paar Wochen hohen Besuch von der Karin von Bonngehtessen.de hatte. Wenn ihr ihren Blog noch nicht kennt, solltet ihr ihn euch unbedingt zu Gemüte führen – ganz besonders wenn ihr aus dem Bonner Raum kommt.
Zurück zum Thema. Die liebe Karin mag nun leider keine rohen Tomaten, ich hatte allerdings beschlossen Bruschetta als Vorspeise zu machen. Und wenn ich mir etwas in den Kopf gesetzt habe, dann will ich das auch durchziehen. Also wurde die der italienische Klassisker schlicht ein wenig abgewandelt – und ich kann euch sagen, es war wirklich, wirklich lecker.

Der Knoblauch und der Ingwer werden zunächst fein gehackt und der Kürbis in kleine Würfel geschnippelt. Wenn ihr Butternuss nehmt, müsst ihr diesen leider zuerst schälen, wenn die Schale etwas dicker ist – das geht aber mit einem Sparschäler recht schnell. Auf der größeren Kochplatte könnt ihr bereits eine Pfanne platzieren. Auf der kleinen Herdplatte erhitzt ihr in einem kleinen Topf das Wasser und gebt den Kürbis, den Ingwer und den Knoblauch hinein. Die große Herdplatte wird nun ebenfalls eingeschaltet und auf mittlere Hitze gestellt. Unter Rühren, damit nichts anbrennt, dünstet ihr den Kürbis auf mittlerer Hitze ca. 3 Minuten, dann sollten die Würfel weich, aber immer noch ganz leicht bissfest sein (kommt natürlich auf die Dicke der Würfel an). Wenn sie sich mit ganz leichtem Widerstand mit dem Löffel teilen lassen, sind sie gut und ihr könnt die kleine Kochplatte ausschalten. Die Brotscheiben werden jetzt in der Pfanne geröstet – das dauert in etwa 1 Minute. Während das Brot röstet, könnt ihr das Tomatenmark, das Öl und wer mag auch etwas Chili und Paprikapulver unter den Kürbis mischen. Dann kommt das warme Brot auf einen Teller, und wird mit der Kürbis-Ingwer Mischung bestückt. Am besten serviert ihr diese Vorspeise, solang sie noch warm ist, dann schmeckt sie am besten. Aber ich fand sie auch kalt (es gab ein paar Reste) noch sehr schmackhaft. Als ich die Bruschetta zum ersten Mal gemacht habe, habe ich übrigens anstatt Bruschetta Vollkorn-Crostini genommen, was auch sehr gut geschmeckt hat. Die „ungesunde“ Weizen-Variante hat mir dann aber noch mehr zugesagt. Zugegeben ist es ein bisschen mehr Aufwand als bei einer gewöhnlichen Bruschetta (aber auch nicht soooo viel), aber es lohnt sich wirklich, riecht himmlisch und macht defintiv Lust auf mehr.

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Als Hauptspeise habe ich übrigens eine ganz tolle Lasagne (!) gemacht, von der ich euch definitiv in Kürze mehr berichten möchte.
Bis dahin hoffe ich, dass ihr eure (Pantry)küche momentan öfter benutzen könnt, als ich das tue – auch wenn das wenigstens den Vorteil hat, dass ich momentan nicht ganz so viel spülen muss. 😉

Nun ruft mich die Arbeit wieder unbarmherzig in ihren Bann zurück und in diesem Sinne wünsche ich euch eine ganz bezaubernde Woche!

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