„One Pot“-Fussili in Tomaten-Minz Soße mit Champignons

 

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Das ist alles! Meh braucht ihr nicht für dieses Rezept! <3

Kennt ihr „One Pot“-Pasta? Ich selbst kannte es bis vor kurzem nicht, doch wenn man sich wie ich gern auf Foodblogs und -vlogs herumstreibt, kommt man zur Zeit kaum um dieses amerikanische Pasta-Wunder-Rezept herum. Das erste Rezept, welches in einer Ausgabe von Martha Stuart in den USA erschien verlangt nur nach ein wenig Basilikum als Beigabe zu den Tomaten. Das erschien mir ein bisschen langweilig, könnte ich jetzt behaupten, in Wahrheit hatte ich aber schlichtweg keinen frischen Basilikum zur Hand, dafür aber frische Minzblätter – Tja, und Not macht ja bekanntlich erfinderisch.
Nun gut, zunächst für die, die es nicht kennen: One-Pot-Pasta bedeutet, dass die Nudeln (getrocknet) im ungekochten Zustand gemeinsam mit den Zutaten gekocht werden. Kein Witz! Man braucht also tatsächlich nur einen einzigen Topf und der Spaß kann losgehen.

Für etwa 3-5 Portionen braucht ihr:

250g Fussili (Trockengewicht)
400g gestückte Tomaten (1 Dose)
400g Wasser
1 kleine Zwiebel
2 kleine Zehen Knoblauch
290g Champigions (1 Packung)
1 Esslöffel Honig
Etwas Zitronensaft
Frische Minze (ca. 8 Blätter)
Salz
Pfeffer

Außerdem wird benötigt:
1 großer Topf

Zunächst würfelt ihr die Zwiebel, hackt den Knoblauch klein und zerrupft die Minze (ich hab etwa 8 Blätter genommen). Dann können sie zusammen mit allen anderen Zutaten – auch den Nudeln – in den Topf gegeben werden. Ich muss allerdings zugeben, dass ich die Pilze erst dazu gegeben habe, als die Nudeln sich dem Ende ihrer Garzeit genähert haben. Da ich aber Dosenpilze verwendet habe, denke ich eigentlich nicht, dass es einen wirklichen Unterschied macht.
Unter regelmäßigem Rühren – das ist wichtig! – kann das Gemisch dann aufkochen, dabei kann der Herd ruhig auf höchster Stufe eingeschaltet werden. Sobald die Nudeln kochen, werdet ihr merken, dass sich die Konsistenz der Soße ändert. Ich weiss, dass Honig nicht jedermanns Sache ist, aber in diesem Rezept empfehle ich den Honig beizugeben, der Honig und die Stärke in den Nudeln dafür sorgen, dass sich alles schön bindet und nach und nach zu einer sämigen Tomatensoße wird. Sobald die Flüssigkeit einmal richtig aufgekocht ist, kann die Hitze reduziert werden.
Wichtig ist, dass ihr immer wieder umrührt, da durch den Flüssigkeitsverlust das Ganze schnell anbrennen kann. Nach etwa 8-15 Minuten sind eure Fussili dann al dente und eure Soße ist cremig und dickflüssig. Wer’s mag, kann die Nudeln natürlich mit Käse verfeinern, ich hatte aber 1. keinen da und 2. finde ich das bei dieser Pasta-Variante auch gar nicht nötig – Und glaubt mir, ich bin ein großer Käse-Freund! Zum Anrichten habe ich noch einmal ein Blättchen Minze über die Fussili gegeben. Wie ihr seht ist das wirklich keine große Kunst, sondern einfach nur ein Wunder der Chemie.

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2 comments

  1. Hallo Lydi, das klingt einfach himmlisch. So eine raffinierte Mischung, und dabei so einfach, dass man sie auch auf dem Camping kochen könnte! Ich bin begeistert. Und ich wünsche mir noch mehr one-pot-Gerichte.

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