Tag Archives: caramel

Salted-Caramel-Pralinen

Ich esse eigentlich gar nicht so gerne süßes. Aber diese Salted-Caramel-Pralinen sind – das muss sogar ich zugeben – einfach ein Traum.
Insgesamt relativ unaufwendig, und ein schönes Mitbringsel für verschiedene Gelegenheiten.
Das Rezept für das gesalzene Karamell habe ich bereits kurz vor Weihnachten als last-Minute Idee auf meiner Facebook-Page gepostet und kann hier eingesehen werden.

Ihr braucht:

150 g Rohrzucker
70 ml Sahne oder Kondenzmilch
evtl. 1 El Wasser
50 g Butter oder Margerine
1-2 Tafeln Zartbitterschokolade

IMG_0546

Die Schokolade wird in zwei Schritten geschmolzen. Zuerst die eine Tafel, mit der ihr die obere Hülle der Praline fertigt und dann im letzten Schritt die zweite Tafel, aus der der Boden entsteht. Als temperiert ihr die erste Tafel Schokolade. Zugegeben bin ich darin noch immer ein wenig ungeübt, werde aber nach und nach besser. Temperierte Schokolade bedeutet, dass die Schokolade nicht zu stark erhitzt wird, damit sie nach dem erkalten ihre Form behält, schön glänzt und knackig bleibt. Daher sollte man die Schokolade vor dem Schmelzen in möglichst kleine Stücke hacken, und mit indirekter Hitze, also Wasserdampf erwärmen. Gebt etwa 3/4 der gehackten Schokolade in eine Glas- oder Porzellanschüssel und setzt diese auf einen Topf mit kochendem Wasser – wichtig ist, dass die Schüssel das Wasser nicht berührt. Wenn sich die Schokolade soweit ausgelöst hat, dass kaum noch Klümpchen vorhanden sind, könnt ihr das letzte Viertel Schokolade einrühren.

Die Schokolade füllt ihr nun in eine Pralinen oder Minicupcake-Form. Ihr könnt auch größere Formen verwenden, wenn ihr das mögt. Am geeignetsten sind Silikonformen, da sich die Pralinen hier später leicht herauslösen lassen.

Nach etwa 1 Minute kippt ihr eure Schokoladenfüllung aus der Form auf ein Backpapier. Auf diese Weise erhaltet ihr schöne Hüllen, da nur das innere aus den Formen herausfließt. Je länger ihr die Formen verkehrt herum haltet, desto dünner ist eure spätere Schokohülle. Die Pralinenform kann nun zum aushärten in den Kühlschrank.

IMG_0552

Jetzt ist das Karamell dran. Das Fett in einem Topf zerlassen und mit dem Zucker verühren. Aufkochen lassen, bis der Zucker leicht bräunlich wird. Dann sofort die Hitze stark reduzieren und die Kondenzmilch einrühren. Vorsicht dabei, dass ihr euch nicht verbrennt. Wenn euch das Karamell noch zu dickflüssig ist, könnt ihr noch ein oder zwei Schlucke von der Sahne oder der Milch hinterhergeben und denkt daran, dass das Karamell beim abkühlen fester wird. Nun gebt ihr ein paar Körner Meersalz oder einen 1/4 Teelöffel Tafelsalz hinzu.

Lasst das Karamell noch ein bisschen abkühlen bevor ihr es in die Form füllt, damit die Schokohülle nicht zerfließt. Die Pralinenform kommt anschließend, karamellbefüllt, für etwa 1-2 Stunden in den Kühlschrank.

Zu guter letzt temperiert ihr eure zweite Tafel Schokolade, und gebt diese anschließend über die Karamellmasse. Damit die Pralinen einen schönen Abschluss bilden, sollte das Karamell nicht bis ganz oben eingefüllt werden. Die überschüssige, flüssige Schokolade könnt ihr mit einer Palette, oder einem Messer „abwischen“, so liegen die Pralinen am Schluss alle auch flach auf.

Ich habe die Form über einen halben Tag im Kühlschrank gehabt. Das ist vermutlich länger als eigentlich notwenig wäre, damit sich das Karamell und die Schokolade richtig setzen kann. Vermutlich reichen weitere 1-2 Stunden.

IMG_0562

Die Karamellmasse reicht für mehrere Pralinenformen. Da ich allerdings nur eine besitze, hatte ich am Ende noch einiges an Sauce übrig. Entweder ihr macht eine weitere Ladung Pralinen oder ihr verwendet das Rest-Karamell für Eis, Kaffee, Kakao, Pfannkuchen oder Pudding. Die Möglichkeiten sind eigentlich grenzenlos.

 

Share This: