Tag Archives: Hauptgerichte

Frühlingssoße – eine leckere Art Ostereier zu verarbeiten

Der Frühling ist seit je her meine liebste Jahreszeit. Ich liebe es zu sehen, wie nach und nach alles herum ganz langsam aus seinem Winterschlaf erwacht, und die Welt (gefühlt) beginnt, sich wieder ein bisschen schneller zu drehen. Die Sonne scheint jeden Tag ein bisschen länger und wärmer und alles grünt und blüht. Ein spontaner Spaziergang heute Nachmittag, hat mich dann auch noch ganz unverhofft zu einem Weg geführt, den ich bislang noch nicht kannte und der rechts und links dicht mit Blumen und Sträuchern bewachsen war. Beflügelt von diesem schönen Erlebnis, habe ich dann prompt zum Abendessen für mich und einen Lieblingsmenschen ein Gericht zubereitet, was ich von meiner Familie unter dem Namen „Frühlingssoße“ kenne (andere kennen es vermutlich unter dem Namen „grüne Soße“).
Das beste an diesem Rezept ist, dass es sich zudem nach den vergangenen (nahrungsreichen) Ostertagen einerseits um ein sehr leichtes Gericht handelt und andererseits den schönen Nebeneffekt bietet die übrig gebliebenen Ostereier zu verwerten. Insgesamt also ein absoluter Treffer.

fruehling1

Ihr braucht dazu (für 2 Personen):
Bärlauch (ca. 10 g)
Schnittlauch (ca. 5 g)
350 g Joghurt (3,5%)
200 g Kräuterquark (ich habe Magerstufe gewählt)
1/2 Tl Salz
1/2 Tl Pfeffer
2 El Zitronensaft
4 hartgekochte (Oster)eier

Die Soße ist in kürzester Zeit zubereitet. Die Kräuter werden kleingehackt und mit dem Joghurt dem Zirtonensaft und dem Quark in einer Schüssel verrührt. Anschließend pellt ihr die hartgekochten Eier und hackt auch diese klein. Gebt die Eier in die Joghurtmischung und verührt alles miteinander. Nun würzt ihr die Soße noch nach eurem Geschmack. Wer mag, kann natürlich andere Kräuter verwenden, oder einen Schuss Chiliflocken untermischen – was immer euch schmeckt und gut tut ist hier die Devise!

Das Gericht passt super zu Kartoffeln. Ich habe mich heute abend für Pellkartoffeln entschlossen, aber auch eine Scheibe Grau- oder Schwarzbrot schmeckt dazu sehr lecker.
Mit der Garzeit der Kartoffeln eingerechnet lässt sich das Gericht in gut 20 Minuten zubereiten, beschwert nicht und macht rund herum satt und glücklich.

fruehling2

Die Blumen, welche die Bilder zieren habe ich bei meinem heutigen Kurzausflug übrigens gepflückt – allein deshalb hat sich mein Spaziergang schon gelohnt, wie ich finde.
Ich hoffe euch allen sind die Ostertage gut bekommen und wünsche euch viel Spaß beim Nachmachen!

Share This:

Garnelen-Kokos-Curry

Wie fast jede Frau kann ich sehr ausdauernd shoppen gehen. Und da ich eine Frau bin, die für ihr Leben gerne kocht und backt bezieht sich diese Aussage nicht nur auf Mode- oder Schmuckgeschäfte. Da ich am letzten Freitag ein wenig Zeit vor einem Termin hatte und mir an dem Tag nach etwas „besonderem“ zum Abendessen war bin ich also Lebensmittel-shoppen gegangen auf der Suche nach einem Gaumenerlebnis.
Das Ergebnis meines kleinen Ausfluges präsentiere ich euch hiermit voller Stolz:
Garnelen-Kokos-Curry mit Fettucine.
Ich kann nur sagen: Macht es! Es geht (relativ) schnell, es schmeckt fantastisch und es sieht auch noch sehr ansprechend aus…zumindest fand das meine Schwester, die mich an diesem Tag besucht hat und promt meine  Testesserin wurde.
IMG_0270
Ihr braucht dafür:
250 g Garnelen
5 g Ingwer
63 g Möhren
180-200 g Nudeln
1 Dose Kokosmilch (400 ml)
4 Lauchzwiebeln (etwas für die Deko übrig lassen)
Tomaten
1 El Honig
IMG_0272
Ihr seht, es ist eine überschaubare Menge an Zutaten. Die Vorbereitungszeit beträgt etwa 10 Minuten, die Garzeit etwa 15-20. Insgesamt lässt sich das Gericht also in knapp einer halben Stunde vorbereiten. Nun aber genug der Worte, hier gibts das Rezept:Wenn ihr frische Garnelen nehmt, müsst ihr diese natürlich erst einmal entdarmen und ordentlich waschen. Ich habe mich allerdings für die Tiefkühlvariante entschlossen.

Ein vernünftiges Tiefkühlgerät habe ich zwar nicht – doch da die Garnelen ohnehin am selben Abend zubereitet wurden, konnte, habe ich die bis dahin verstreichende Zeit genutzt, sie im Kühlschrank an- bzw. auftauen zu lassen.

Jetzt geht es ans schnippeln! Ihr hackt zunächst einmal den Knoblauch und den Ingwer klein – Ingwer und Knoblauch können zusammen in ein Schälchen – und stiftelt eure Möhren. 
Die Lauchzwiebeln müsst ihr ebenfalls klein schneiden, und einen Teil davon für die Dekoration beiseite legen (etwa 3 EL). Die Cherrytomaten halbiert ihr einfach.
Damit wären die nötigsten Vorbereitungen getan. 
Ihr benötigt zunächst die kleinere Kochplatte – hier wird das Curry gezaubert. Stellt aber gern bereits einen Topf mit Wasser auf die hintere Kochstelle und lasst das Nudelwasser erhitzen. (Das ist leider keine besonders energiesparende Variante – doch mein Wasserkocher ist momentan ein bisschen zickig.)
In einem Topf erhitzt ihr Olivenöl (1 TL) und gebt den Ingwer und den Knoblauch hinein. Es empfiehlt sich hier nun direkt eine Prise Salz beizugeben, da dadurch verhindert wird, dass euer Knoblauch schwarz und demnach bitter wird. Auch die Möhren können schon in den Topf gegeben werden. Nach etwa 2-3 Minuten könnt ihr den Honig ebenfalls hinzugeben – Knoblauch, Ingwer und die Möhren können dadurch ein bisschen karamellisieren.
Holt nun die Garnelen aus dem Kühlschrank (in Singleküchen ist wenig Platz, wenn ihr aber über genug Raum verfügt, könnt ihr die Garnelen natürlich auch schon vor dem Kochen herausnehmen) und lasst sie mit dem Knoblauch und dem Ingwer anbraten. 
Nach etwa 5 Minuten könnt ihr den Lauch dazu geben.*
Mittlerweile müsste auch das Wasser kochen. Gebt nun eure Fettucine und etwas Salz hinein und lasst sie unter gelegentlichem Umrühren al dente werden – die Aufmerksamkeit sollte allerdings in erster Linie dem Curry dienen. 
Nun wird die Currypaste untergerührt und alles mit der -noch halbfesten- Kokosmilch „abgelöscht“.  Macht euch keine Sorgen, wenn die Soße sehr dünnflüssig ist, dass ist kein Problem. 
Mittlerweile dürften eure Nudeln al dente sein. Gebt das Nudelwasser durch ein Sieb und verfrachtet die Fettucine dann wieder in den Topf.
Normalerweise tut man die Pasta ja in die Soße – in Singleküchen mit ungleichgroßen Kochplatten empfiehlt sich das aber nicht, da ihr natürlich den größeren (Nudel)Topf braucht. Also Hitze reduzieren, Nudeln abgießen (einen kleinen Rest Flüssigkeit könnt ihr dabei im Topf belassen, das verhindert, dass schnelles anbacken), zurück in den Topf damit und Curry dazugeben. Als letztes kommen nun die Tomaten in den Topf und werden ebenfalls mit der Pasta vermischt.
Wenn ihr zur Dekoration auch ein oder zwei Garnelen verwenden wollt, solltet ihr diese herausnehmen, bevor die Currypaste und die Kokosmilch dazugegeben werden. Einfach weil es dann schöner aussieht – die Garnelen sollten natürlich dann schon fertig gegart sein.
Ich selbst liebe Garnelen heiß und innig, als vegetarische Variante könnte ich mir allerdings auch sehr gut Pilze – am besten Austernpilze – als Meeresfrüchteersatz vorstellen.
Viel Spaß beim Ausprobieren und einen guten Start in eure Woche!

Share This:

Fräulein Kleinigkeit’s Spaghetti Alfredo

Wer mich kennt, der weiss, dass es für mich kaum etwas schöneres gibt als für liebe Menschen Essen zuzubereiten. Tatsächlich macht mich das nicht nur glücklich sondern ist eine Entspannungsmethode von mir. Doch manchmal sind die äußeren Umstände leider weniger entspannend, man muss lange arbeiten, noch einkaufen und die Wohnung ist auch nicht das, was man als „empfangstauglich“ bezeichnen würde. In solchen Momenten bin ich immer froh, wenn ich etwas zubereiten kann, was schnell und wenig aufwendig ist. Sprich, niedrige Garzeit, relativ wenig Zutaten und große Wirkung.
Wie meine Variante von Spaghetti Alfredo, die ich euch heute gerne vorstellen möchte.
IMG_0476
Spaghetti Alfredo habe ich zum ersten Mal tatsächlich in den USA und nicht in Italien gegessen. In Deutschland scheint es nicht so weit verbreitet zu sein, doch unter amerikanischen Vloggern und Bloggern gehört es zu den Italienischen Standartgerichten. Wie es sich tatsächlich mit der Herkunft dieser Saghettivariation verhält weiss ich nicht genau, aber wer auch immer dafür verantwortlich ist, wusste ganz offensichtlich was er tut.
Normalerweise wird dieses Gericht mit Sahne und Parmesan zubereitet, da ich allerdings kein großer Freund von allzu schwerem Essen bin präsentiere ich euch heute eine etwas leichtere Variante, die mit Kondenzmilch und Milch zubereitet wird. Das Fett im Parmesan tut schon seinen Teil dazu ;). Ein weiterer Vorteil ist, dass fast alle verwendeten Zutaten sehr gut haltbar sind, und damit als Grundstock zu meinem regulären Vorrat gehören.
IMG_0474
Ihr braucht dafür:
  • 1 (rote) Zwiebel
  • 2 kleine Knoblauchzehen oder Knoblauchgranulat
  • 1 El Olivenöl
  • 1/2 Tl. Salz
  • 1 Schluck Wein (optional)
  • 340 ml (1 Packung) Kondensmilch
  • ca. 100 g. gekochter Schinken
  • ca. 150 g. Tomaten
  • 250 g Spaghetti
  • 1 Prise Muskat
  • italienische Kräuter
  • frischer Basilikum (optional)
  • 100 ml. Milch
  • 50g Parmesan
Zuerst schwitzt ihr gewürfelte Zwiebeln und Knoblauch in einem kleinen Topf mit einer Prise Salz an. Gleichzeitig erhitzt ihr Wasser in einem großen Topf, in dem später die Spaghetti gegart werden. Würfelt den gekochten Schinken und gebt ihn zu den Zwiebeln. Wenn das Wasser kocht, könnt ihr die Spaghetti hinein tun. Wenn es noch ein kleines bisschen schneller gehen soll, empfehle ich euch, das Wasser erst zu salzen, wenn es bereits kocht, da gesalzenes Wasser langsamer seinen Siedepunkt erreicht als ungesalzenes. Aber das nur als kleiner Tipp am Rande.
Nun geht es weiter mit der Soße. Löscht die Zwiebeln und den Schinken mit euer Kondenzmilch, dem Wein und der Milch ab, gebt anschließend den Parmesan dazu und würzt alles nach Belieben. Ich habe auch noch frische Petersilie und Basilikum dazu getan, weil ich es gerade da hatte. Das ist aber optional. Die Spaghetti sollten in der Zwischenzeit „Al dente“ sein und können abgegossen werden. Wichtig: Nicht abschrecken, da sonst die Stärke verloren geht!
Nun füllt ihr die Soße in den größeren Topf und gebt die Spaghetti hinzu – alles auf niedriger Temperatur eine Minute miteinander verrühren und dann servieren.
Als Garnierung habe ich einige Blätter frischen Basikilum verwendet. Wenn ihr keinen vorgeriebenen Parmesan verwendet, würde ich euch aber auch ein paar Parmesansplitter empfehlen.
Das Gericht lässt sich im Großen und Ganzen in unter 20 Minuten zubereiten, schmeckt fantastisch und liegt nicht so schwer im Magen, da die Kondenzmilch wesentlich weniger Fettgehalt hat, als Sahne. Für einen gemütlichen und dann doch sehr entspannten Abend ist es also genau das richtige.

Follow my blog with Bloglovin

Share This:

Patatas bravas mit Guacamole und Chili-Zitronen-Huhn

Vorletzte Woche hatte ich ein herrlich kulinarisches Wochenende. Vielleicht habt ihr meinen Post von dem Tassenkuchen bereits gesehen, doch genau genommen fing das Wochenende schon am Freitagabend so richtig gut an. Den habe ich im Stil eines mexikanischen Abends mit einer Lieblingsfreundin verbracht, mit Patatas bravas, Chili-Zitronen-Hühnchen, Guacamole und reichlich Mexikaner (Auch sehr leicht herzustellen, das Rezept dafür gibt es auch bald einmal) :D. Es war nicht nur ein lustiger, schöner Abend, sondern auch ein ganz besonders leckerer. Und da sich das Rezept nicht nur sehr gut mit zwei Kochplatten zubereiten ließ sondern auch noch fantastisch aussah, wollte ich euch dies natürlich keineswegs vorenthalten.

IMG_0494 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

IMG_0508

 

 

Ihr braucht:

– Patatas Bravas –
– ca. 250 g Kartoffeln

– 1-2 EL Olivenöl
-2-3 gehäufte EL Mehl
-5 EL Öl zum Braten

 -Chili-Zitronen-Huhn-
-350 g Hähnchen-Innenfilet

-1 TL Sonnenblumenöl
-1/2 TL Knoblauchsalz
-Pfeffer
-Chilipulver, ca. 1/4 TL
– Saft einer halben Zitrone

-Guacamole-
-Saft 1/2 Zitrone

-1 Avocado
-1/4 TL Knoblauchsalz
-Pfeffer
-1-2 Cocktailtomaten, fein gehackt (optional)

Zuerst wendet ihr euch den Kartoffeln zu. Sie müssen gewaschen, getrocknet und in Würfel geschnitten werden. In einer großen Schüssel vermengt ihr 1-2 Esslöffel Olivenöl mit den Kartoffeln.
Dann gebt ihr 5 gehäufte Esslöffel Mehl dazu. Ihr könnt das Mehl entweder unterheben oder, so mache ich es gerne, die Schüssel abdecken und schütteln. Wenn das Mehl an den Kartoffeln haftet, erhitzt ihr 5-10 Esslöffel Öl in einer großen Pfanne und schüttet die Kartoffeln dazu. Es empfiehlt sich die Kartoffeln schnell in der Pfanne zu „verrühren“, damit sich nicht bloß die unteren Kartoffeln mit Fett vollsaugen. Deckt nun die Pfanne ab, entweder mit Backpapier oder einem passenden Deckel, und reduziert die Hitze auf eine mittlere Stufe.

Während die Kartoffeln in der Pfanne garen, kann man sich an das Hühnchen machen. Vermischt das Filet mit den Gewürzen, dem Öl und dem Zitronensaft und lasst es etwa 20 Minuten in Ruhe marinieren. Natürlich kann man das Hühnchen auch schon viel früher vorbreiten, doch finde ich das gar nicht unbedingt notwendig, da die Säure in dem Zitronensaft schnell auf das Fleisch einwirkt.

Nehmt nun die frische Chilischote zur Hand, schneidet diese in Ringe und legt sie erstmal zur Seite.

 

Für die Guacamole halbiert ihr eine Avocado und entkernt sie. Mit einem Löffel könnt ihr das Fruchtfleisch auslöffeln und in einer kleinen Schale mit einer Gabel grob zerkleinern. Verührt die Masse mit dem Zitronensaft, dem Knoblauch, und den Gewürzen. Da ich ohnehin einen kleinen gemischten Salat zum Essen gemacht habe, habe ich noch 1-2 Cocktailtomaten sehr fein geschnitten und in die Guacamole gegeben. Das ist aber optional.

 

Nach etwa 20 Minuten könnt ihr ein wenig Öl (ca. 1 Teelöffel) in einer kleinen Pfanne erhitzen und die Chiliringe in die Pfanne legen. Gebt nun einfach die Hühnchenfilets auf die Chilistücke. Wer mag kann auch die restliche Marinade über das Hühnchen schütten. Ich kann es nur empfehlen. Nach etwa 10 Minuten ist das Filet durchgebraten, und auch die Kartoffeln haben das Ende ihrer Garzeit erreicht.

Soweit ich weiss, werden die „originalen“ Patatas bravas eigentlich nicht in einer Pfanne gebraten, sondern frittiert. Lecker ist das allemal, ich kann aber jeden nur empfehlen auch einmal die „Diät-Version“ zu versuchen. Die Zubereitung ist relativ schnell, sehr entspannt und das Ergebnis ist nicht nur lecker, sondern kann sich sehen lassen!

 

Share This:

„One Pot“-Fussili in Tomaten-Minz Soße mit Champignons

 

IMG_0069

Das ist alles! Meh braucht ihr nicht für dieses Rezept! <3

Kennt ihr „One Pot“-Pasta? Ich selbst kannte es bis vor kurzem nicht, doch wenn man sich wie ich gern auf Foodblogs und -vlogs herumstreibt, kommt man zur Zeit kaum um dieses amerikanische Pasta-Wunder-Rezept herum. Das erste Rezept, welches in einer Ausgabe von Martha Stuart in den USA erschien verlangt nur nach ein wenig Basilikum als Beigabe zu den Tomaten. Das erschien mir ein bisschen langweilig, könnte ich jetzt behaupten, in Wahrheit hatte ich aber schlichtweg keinen frischen Basilikum zur Hand, dafür aber frische Minzblätter – Tja, und Not macht ja bekanntlich erfinderisch.
Nun gut, zunächst für die, die es nicht kennen: One-Pot-Pasta bedeutet, dass die Nudeln (getrocknet) im ungekochten Zustand gemeinsam mit den Zutaten gekocht werden. Kein Witz! Man braucht also tatsächlich nur einen einzigen Topf und der Spaß kann losgehen.

Für etwa 3-5 Portionen braucht ihr:

250g Fussili (Trockengewicht)
400g gestückte Tomaten (1 Dose)
400g Wasser
1 kleine Zwiebel
2 kleine Zehen Knoblauch
290g Champigions (1 Packung)
1 Esslöffel Honig
Etwas Zitronensaft
Frische Minze (ca. 8 Blätter)
Salz
Pfeffer

Außerdem wird benötigt:
1 großer Topf

Zunächst würfelt ihr die Zwiebel, hackt den Knoblauch klein und zerrupft die Minze (ich hab etwa 8 Blätter genommen). Dann können sie zusammen mit allen anderen Zutaten – auch den Nudeln – in den Topf gegeben werden. Ich muss allerdings zugeben, dass ich die Pilze erst dazu gegeben habe, als die Nudeln sich dem Ende ihrer Garzeit genähert haben. Da ich aber Dosenpilze verwendet habe, denke ich eigentlich nicht, dass es einen wirklichen Unterschied macht.
Unter regelmäßigem Rühren – das ist wichtig! – kann das Gemisch dann aufkochen, dabei kann der Herd ruhig auf höchster Stufe eingeschaltet werden. Sobald die Nudeln kochen, werdet ihr merken, dass sich die Konsistenz der Soße ändert. Ich weiss, dass Honig nicht jedermanns Sache ist, aber in diesem Rezept empfehle ich den Honig beizugeben, der Honig und die Stärke in den Nudeln dafür sorgen, dass sich alles schön bindet und nach und nach zu einer sämigen Tomatensoße wird. Sobald die Flüssigkeit einmal richtig aufgekocht ist, kann die Hitze reduziert werden.
Wichtig ist, dass ihr immer wieder umrührt, da durch den Flüssigkeitsverlust das Ganze schnell anbrennen kann. Nach etwa 8-15 Minuten sind eure Fussili dann al dente und eure Soße ist cremig und dickflüssig. Wer’s mag, kann die Nudeln natürlich mit Käse verfeinern, ich hatte aber 1. keinen da und 2. finde ich das bei dieser Pasta-Variante auch gar nicht nötig – Und glaubt mir, ich bin ein großer Käse-Freund! Zum Anrichten habe ich noch einmal ein Blättchen Minze über die Fussili gegeben. Wie ihr seht ist das wirklich keine große Kunst, sondern einfach nur ein Wunder der Chemie.

Share This: