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Katmer Ekmek – herrlich leckeres Pfannenbrot

pfannenbrot

Der Sommer neigt sich langsam aber sicher dem Ende zu und der Herbst ist auf dem Vormarsch. Trotzdem strengt sich die Sonne zuweilen noch einmal richtig an, um uns ein paar letzte warme Tage zu bescheren. Da lassen es sich dann natürlich die unverbesserlichen Optimisten in meinem Freundeskreis nicht nehmen, noch einmal zum Grillen zu laden – Zugegeben, abends war es dann meist doch bitterlich kalt, aber auch sehr schön. Zur Belohnung für solch großen Optmismus gibts dann als Mitbringsel zum Grillfest ein selbstgebackenes Pfannenbrot – super lecker, sehr vielfältig und optisch auch irgendwie ein Hingucker.
Das Rezept habe ich bei einer Vloggerin (Den Blogeintrag gibts hier auf Sallys Blog, Sallys Video findet ihr hier) gefunden und es ein kleines bisschen abgewandelt.

Ihr braucht:
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125 ml warmes Wasser
1 Päcken Trockenhefe oder ½ Würfel Frischhefe
1 TL Zucker
125 ml warme Milch
1 TL Salz
600 g Mehl
ca. 50 g Kräuterbutter/ 25 g Knoblauchbutter
ODER
Tahin (hier bin ich mir mit der Menge nicht sicher, aber da ihr nicht so viel braucht, reicht auch ein kleines Glas)

Okay, also zunächst setzt ihr den Hefeteig an. Wer nicht so ein Fan von Hefeteig ist, kann es auch mit einem Quark-Öl-Teig machen, meine Erfahrung damit war aber nicht soooo gut wie mit der Hefe. Außerdem findet ihr hier eine Beschreibung, wie euer Hefeteig praktisch von Zauberhand gelingt.
Sobald der Hefeteig gegangen ist, passiert Folgendes: Formt etwa Tennisballgroße Stücke aus dem Teig und rollt diese rund aus. Die flachen Teigplatten werden mit der weichen Butter oder dem Tahin bestrichen und aufgerollt. Ähnlich wie bei einer Zimtschnecke.
In ihrem Video benutzt Sallys zum Bestreichen traditionell Tahin, also Sesampaste, ich finde diese Version persönlich sehr, sehr lecker. Doch um ein bisschen Vielfalt in meine Brote zu bringen habe ich je eine Ladung mit Tahin und je eine Ladung mit dem Kräuter/Knoblauchbutter Gemisch gemacht. Beide Varianten wurden sehr gern gegessen und sind demnach weiter zu empfehlen.
Jetzt kommt der spannende Teil:
Die Heferöllchen, werden nun in sich schneckenförmig eingedreht. Bemehlt die Arbeitsfläche wieder etwas erneut und rollt nun die Schnecken mit eurer Teigrolle auf die Größe eurer Pfanne aus. Durch diese Technik werden die – später gebackenen- Teigfladen im Endprodukt ein wenig blättrig und die Butterfüllung zieht sich durch die einzelnen Schichten. Erhitzt eine Pfanne auf dem Herd – bei Bedarf mit ein wenig Öl – und backt die Brote darin von beiden Seiten je ca. 3-5 Minuten.
Die Technik hört sich aufwendiger an, als sie ist und die Grillmeister und -Gäste waren ehrlich angetan.
Noch ein kleiner Tipp, da die Grillsaison aber ja doch schon fast vorbei ist: Die Brote lassen sich auch super mit Honig oder Nutella bestreichen und einrollen (besonders Nutella sieht toll aus, sollte aber gut erwärmt werden vor dem Bestreichen) und sich dann als Croissant-Ersatz zum Frühstück servieren.
Das vermutlich in kürze also schlechter werdende Wetter kann also kaum eine Ausrede sein um die kleinen Delikatessen nicht einmal selbst anzutesten. Ich glaub ihr würdet es nicht bereuhen.

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Fräulein Kleinigkeit’s Spaghetti Alfredo

Wer mich kennt, der weiss, dass es für mich kaum etwas schöneres gibt als für liebe Menschen Essen zuzubereiten. Tatsächlich macht mich das nicht nur glücklich sondern ist eine Entspannungsmethode von mir. Doch manchmal sind die äußeren Umstände leider weniger entspannend, man muss lange arbeiten, noch einkaufen und die Wohnung ist auch nicht das, was man als „empfangstauglich“ bezeichnen würde. In solchen Momenten bin ich immer froh, wenn ich etwas zubereiten kann, was schnell und wenig aufwendig ist. Sprich, niedrige Garzeit, relativ wenig Zutaten und große Wirkung.
Wie meine Variante von Spaghetti Alfredo, die ich euch heute gerne vorstellen möchte.
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Spaghetti Alfredo habe ich zum ersten Mal tatsächlich in den USA und nicht in Italien gegessen. In Deutschland scheint es nicht so weit verbreitet zu sein, doch unter amerikanischen Vloggern und Bloggern gehört es zu den Italienischen Standartgerichten. Wie es sich tatsächlich mit der Herkunft dieser Saghettivariation verhält weiss ich nicht genau, aber wer auch immer dafür verantwortlich ist, wusste ganz offensichtlich was er tut.
Normalerweise wird dieses Gericht mit Sahne und Parmesan zubereitet, da ich allerdings kein großer Freund von allzu schwerem Essen bin präsentiere ich euch heute eine etwas leichtere Variante, die mit Kondenzmilch und Milch zubereitet wird. Das Fett im Parmesan tut schon seinen Teil dazu ;). Ein weiterer Vorteil ist, dass fast alle verwendeten Zutaten sehr gut haltbar sind, und damit als Grundstock zu meinem regulären Vorrat gehören.
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Ihr braucht dafür:
  • 1 (rote) Zwiebel
  • 2 kleine Knoblauchzehen oder Knoblauchgranulat
  • 1 El Olivenöl
  • 1/2 Tl. Salz
  • 1 Schluck Wein (optional)
  • 340 ml (1 Packung) Kondensmilch
  • ca. 100 g. gekochter Schinken
  • ca. 150 g. Tomaten
  • 250 g Spaghetti
  • 1 Prise Muskat
  • italienische Kräuter
  • frischer Basilikum (optional)
  • 100 ml. Milch
  • 50g Parmesan
Zuerst schwitzt ihr gewürfelte Zwiebeln und Knoblauch in einem kleinen Topf mit einer Prise Salz an. Gleichzeitig erhitzt ihr Wasser in einem großen Topf, in dem später die Spaghetti gegart werden. Würfelt den gekochten Schinken und gebt ihn zu den Zwiebeln. Wenn das Wasser kocht, könnt ihr die Spaghetti hinein tun. Wenn es noch ein kleines bisschen schneller gehen soll, empfehle ich euch, das Wasser erst zu salzen, wenn es bereits kocht, da gesalzenes Wasser langsamer seinen Siedepunkt erreicht als ungesalzenes. Aber das nur als kleiner Tipp am Rande.
Nun geht es weiter mit der Soße. Löscht die Zwiebeln und den Schinken mit euer Kondenzmilch, dem Wein und der Milch ab, gebt anschließend den Parmesan dazu und würzt alles nach Belieben. Ich habe auch noch frische Petersilie und Basilikum dazu getan, weil ich es gerade da hatte. Das ist aber optional. Die Spaghetti sollten in der Zwischenzeit „Al dente“ sein und können abgegossen werden. Wichtig: Nicht abschrecken, da sonst die Stärke verloren geht!
Nun füllt ihr die Soße in den größeren Topf und gebt die Spaghetti hinzu – alles auf niedriger Temperatur eine Minute miteinander verrühren und dann servieren.
Als Garnierung habe ich einige Blätter frischen Basikilum verwendet. Wenn ihr keinen vorgeriebenen Parmesan verwendet, würde ich euch aber auch ein paar Parmesansplitter empfehlen.
Das Gericht lässt sich im Großen und Ganzen in unter 20 Minuten zubereiten, schmeckt fantastisch und liegt nicht so schwer im Magen, da die Kondenzmilch wesentlich weniger Fettgehalt hat, als Sahne. Für einen gemütlichen und dann doch sehr entspannten Abend ist es also genau das richtige.

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