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Fräulein Kleinigkeit’s Spaghetti Alfredo

Wer mich kennt, der weiss, dass es für mich kaum etwas schöneres gibt als für liebe Menschen Essen zuzubereiten. Tatsächlich macht mich das nicht nur glücklich sondern ist eine Entspannungsmethode von mir. Doch manchmal sind die äußeren Umstände leider weniger entspannend, man muss lange arbeiten, noch einkaufen und die Wohnung ist auch nicht das, was man als „empfangstauglich“ bezeichnen würde. In solchen Momenten bin ich immer froh, wenn ich etwas zubereiten kann, was schnell und wenig aufwendig ist. Sprich, niedrige Garzeit, relativ wenig Zutaten und große Wirkung.
Wie meine Variante von Spaghetti Alfredo, die ich euch heute gerne vorstellen möchte.
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Spaghetti Alfredo habe ich zum ersten Mal tatsächlich in den USA und nicht in Italien gegessen. In Deutschland scheint es nicht so weit verbreitet zu sein, doch unter amerikanischen Vloggern und Bloggern gehört es zu den Italienischen Standartgerichten. Wie es sich tatsächlich mit der Herkunft dieser Saghettivariation verhält weiss ich nicht genau, aber wer auch immer dafür verantwortlich ist, wusste ganz offensichtlich was er tut.
Normalerweise wird dieses Gericht mit Sahne und Parmesan zubereitet, da ich allerdings kein großer Freund von allzu schwerem Essen bin präsentiere ich euch heute eine etwas leichtere Variante, die mit Kondenzmilch und Milch zubereitet wird. Das Fett im Parmesan tut schon seinen Teil dazu ;). Ein weiterer Vorteil ist, dass fast alle verwendeten Zutaten sehr gut haltbar sind, und damit als Grundstock zu meinem regulären Vorrat gehören.
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Ihr braucht dafür:
  • 1 (rote) Zwiebel
  • 2 kleine Knoblauchzehen oder Knoblauchgranulat
  • 1 El Olivenöl
  • 1/2 Tl. Salz
  • 1 Schluck Wein (optional)
  • 340 ml (1 Packung) Kondensmilch
  • ca. 100 g. gekochter Schinken
  • ca. 150 g. Tomaten
  • 250 g Spaghetti
  • 1 Prise Muskat
  • italienische Kräuter
  • frischer Basilikum (optional)
  • 100 ml. Milch
  • 50g Parmesan
Zuerst schwitzt ihr gewürfelte Zwiebeln und Knoblauch in einem kleinen Topf mit einer Prise Salz an. Gleichzeitig erhitzt ihr Wasser in einem großen Topf, in dem später die Spaghetti gegart werden. Würfelt den gekochten Schinken und gebt ihn zu den Zwiebeln. Wenn das Wasser kocht, könnt ihr die Spaghetti hinein tun. Wenn es noch ein kleines bisschen schneller gehen soll, empfehle ich euch, das Wasser erst zu salzen, wenn es bereits kocht, da gesalzenes Wasser langsamer seinen Siedepunkt erreicht als ungesalzenes. Aber das nur als kleiner Tipp am Rande.
Nun geht es weiter mit der Soße. Löscht die Zwiebeln und den Schinken mit euer Kondenzmilch, dem Wein und der Milch ab, gebt anschließend den Parmesan dazu und würzt alles nach Belieben. Ich habe auch noch frische Petersilie und Basilikum dazu getan, weil ich es gerade da hatte. Das ist aber optional. Die Spaghetti sollten in der Zwischenzeit „Al dente“ sein und können abgegossen werden. Wichtig: Nicht abschrecken, da sonst die Stärke verloren geht!
Nun füllt ihr die Soße in den größeren Topf und gebt die Spaghetti hinzu – alles auf niedriger Temperatur eine Minute miteinander verrühren und dann servieren.
Als Garnierung habe ich einige Blätter frischen Basikilum verwendet. Wenn ihr keinen vorgeriebenen Parmesan verwendet, würde ich euch aber auch ein paar Parmesansplitter empfehlen.
Das Gericht lässt sich im Großen und Ganzen in unter 20 Minuten zubereiten, schmeckt fantastisch und liegt nicht so schwer im Magen, da die Kondenzmilch wesentlich weniger Fettgehalt hat, als Sahne. Für einen gemütlichen und dann doch sehr entspannten Abend ist es also genau das richtige.

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Meatball-Subs

Wollt ihr wissen wie man einen Mann so richtig glücklich machen kann? Und das, ohne, dass man ewig dafür am Herd stehen muss? Die Antwort lautet: Meatball-subs.

Man kennt die kleinen Frikadellen-Sandwiches ja aus amerikanischen Serien. Joey Tribbiani wäre sogar bereit sein Leben für sie aufs Spiel zu setzen und ich muss zugeben, dass ich das sogar irgendwie verstehen kann. 😀

Für 4 Subs benötigt ihr:

2 Stangen Ciabatta
2-3 knoblauchzehen
2 Zwiebeln
Weisswein
Pfeffer
1-2 tl Rinderbrühe
1 Dose gestückte Tomaten
500g (halb und halb)
Olivenöl
500g Käse

Zuerst würfelt ihr die Zwiebeln und hackt den Knoblauch fein. In einer Pfanne erhitzt ihr 1-2 Teelöffel Olivenöl und gebt die Zwiebeln,den Knoblauch und eine gute Prise Salz dazu. Durch das Salz tritt die Flüssigkeit in den Zwiebeln und dem Knoblauch schneller aus und verhindert, dass sie schwarz und bitter werden.

Mit einem Schluck Weißwein (ich habe etwas mehr als ein Schlückchen genommen, aber das ist ja Geschmackssache) könnt ihr dann alles ablöschen. Die gehackten Tomaten vermischt ihr mit einem halben Teelöffel Rinderbrühe, etwas Peffer und Oregano und gebt sie zu den Zwiebeln.
Die Soße ist damit fast (!) fertig und kann in eine seperate Schüssel umgefüllt werden.

In weiteren einer Schüssel vermengt ihr einen Teelöffel Senf, mit einer Messerspitze Pfeffer und Salz, und (optional!) etwas Knoblauchgranulat.

Nun werden aus der Hackmasse kleine Bällchen geformt. Meine hatten etwa den Durchmesser eines Tischtennisballs.

Die Fleischbällchen können nun in der Pfanne, die ihr bereits für die Soße verwendet habt, verwenden. Wenn ihr eine beschichtete Pfanne habt, könnt ihr bei diesem Schritt völlig auf die Zugabe von Fett verzichten. In dem Hack ist davon mehr als genug zum braten. Ansonsten solltet ihr einen halben Teelöffel Öl verwenden.

Wenn die Meatballs durch sind, kann die Hitze der Kochplatte auf die niedrigste Stufe reduziert werden. Jetzt kommt die Soße noch einmal zum Einsatz. Schüttet sie zu den Fleischbällchen und lasst alles leicht vor sich hin köcheln, während ihr euch um das Brot kümmert.

Das Ciabatta in 4 Teile teilen und längs aufschneiden, so dass eine Sandwichtasche entsteht. Mit einem Löffel ein wenig Soße entnehmen und auf die unteren Sub-Hälften geben. Darüber verteilt ihr etwas Käse. Den restlichen Käse vermengt ihr mit den Fleischbällchen in der Pfanne. Sobald der Käse geschmolzen ist, könnt ihr den Pfanneninhalt auf die Brote verteilen.

Am besten direkt verzehren, solange der Käse noch flüssig, das Brot knusprig und das Fleisch heiß ist. Ich ganz persönlich hätte mir dazu auch super einen kleinen gemischten Salat mit Radicchio und Rucola vorstellen können. Meine Testesser waren aber mit ihrem Sub alleine voll und ganz glücklich ;).

Viel Spaß beim Nachmachen wünscht euch das

Fräulein Kleinigkeit

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„One Pot“-Fussili in Tomaten-Minz Soße mit Champignons

 

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Das ist alles! Meh braucht ihr nicht für dieses Rezept! <3

Kennt ihr „One Pot“-Pasta? Ich selbst kannte es bis vor kurzem nicht, doch wenn man sich wie ich gern auf Foodblogs und -vlogs herumstreibt, kommt man zur Zeit kaum um dieses amerikanische Pasta-Wunder-Rezept herum. Das erste Rezept, welches in einer Ausgabe von Martha Stuart in den USA erschien verlangt nur nach ein wenig Basilikum als Beigabe zu den Tomaten. Das erschien mir ein bisschen langweilig, könnte ich jetzt behaupten, in Wahrheit hatte ich aber schlichtweg keinen frischen Basilikum zur Hand, dafür aber frische Minzblätter – Tja, und Not macht ja bekanntlich erfinderisch.
Nun gut, zunächst für die, die es nicht kennen: One-Pot-Pasta bedeutet, dass die Nudeln (getrocknet) im ungekochten Zustand gemeinsam mit den Zutaten gekocht werden. Kein Witz! Man braucht also tatsächlich nur einen einzigen Topf und der Spaß kann losgehen.

Für etwa 3-5 Portionen braucht ihr:

250g Fussili (Trockengewicht)
400g gestückte Tomaten (1 Dose)
400g Wasser
1 kleine Zwiebel
2 kleine Zehen Knoblauch
290g Champigions (1 Packung)
1 Esslöffel Honig
Etwas Zitronensaft
Frische Minze (ca. 8 Blätter)
Salz
Pfeffer

Außerdem wird benötigt:
1 großer Topf

Zunächst würfelt ihr die Zwiebel, hackt den Knoblauch klein und zerrupft die Minze (ich hab etwa 8 Blätter genommen). Dann können sie zusammen mit allen anderen Zutaten – auch den Nudeln – in den Topf gegeben werden. Ich muss allerdings zugeben, dass ich die Pilze erst dazu gegeben habe, als die Nudeln sich dem Ende ihrer Garzeit genähert haben. Da ich aber Dosenpilze verwendet habe, denke ich eigentlich nicht, dass es einen wirklichen Unterschied macht.
Unter regelmäßigem Rühren – das ist wichtig! – kann das Gemisch dann aufkochen, dabei kann der Herd ruhig auf höchster Stufe eingeschaltet werden. Sobald die Nudeln kochen, werdet ihr merken, dass sich die Konsistenz der Soße ändert. Ich weiss, dass Honig nicht jedermanns Sache ist, aber in diesem Rezept empfehle ich den Honig beizugeben, der Honig und die Stärke in den Nudeln dafür sorgen, dass sich alles schön bindet und nach und nach zu einer sämigen Tomatensoße wird. Sobald die Flüssigkeit einmal richtig aufgekocht ist, kann die Hitze reduziert werden.
Wichtig ist, dass ihr immer wieder umrührt, da durch den Flüssigkeitsverlust das Ganze schnell anbrennen kann. Nach etwa 8-15 Minuten sind eure Fussili dann al dente und eure Soße ist cremig und dickflüssig. Wer’s mag, kann die Nudeln natürlich mit Käse verfeinern, ich hatte aber 1. keinen da und 2. finde ich das bei dieser Pasta-Variante auch gar nicht nötig – Und glaubt mir, ich bin ein großer Käse-Freund! Zum Anrichten habe ich noch einmal ein Blättchen Minze über die Fussili gegeben. Wie ihr seht ist das wirklich keine große Kunst, sondern einfach nur ein Wunder der Chemie.

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