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Bunter Salat mit karamellisiertem Feta

Ich liebe Salat! Sogar im Restaurant esse ich meistens das Deko-Salatblatt mit, das traurig und allein neben den Pommes auf Aufmerksamkeit wartet. Und, dass Salat auch noch gesund ist, ist ein netter Nebeneffekt. Besonders liebe ich, dass man Salate auf so vielfältige Weise zubereiten kann. Wenn man sich bei Freunden umhört (ok, ich gebe zu solche Gesprächsthemen sind jetzt seltener auf der Tagesordnung, aber wenn…) stellt man fest, dass kaum jemand seine Salatsoße genauso zubereitet, wie man selbst. Selbst meine Mama, die mir ja das Kochen beigebracht hat, macht heute ihre Soße etwas anders als ich. Und das ist ja das schöne. Es gibt nicht die Art einen Salat anzumachen, es gibt hunderte!

Nun gut, Salat macht mich also glücklich. Und weil ich gerne glücklich bin, esse ich sehr häufig Salat. Mal als Beilage, mal als komplettes Hauptgericht. Heute gibts von mir daher für euch (vielleicht macht es euch ja auch ein bisschen glücklich) daher ein Rezept, dass ich momentan sehr gerne mache, da es schnell geht, richtig schön satt macht und – bestimmt auch nicht nur den Salatliebhabern – wahrhaft dem Gaumen schmeichelt:

Bunter Salat mit karamellisiertem Feta

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Ihr braucht:

150 g (1 Stück) Romana Salatherzen (oder was immer ihr gerade mögt und da habt)
1 halbe Salatgurke
ca. 10 Mini/Cocktailtomaten (so 80 g)
1 halbe rote Zwiebel
1 halbes Stück (ca. 125 g) Fetakäse
1 El Honig (am besten Flüssig)
Optional: Etwas Chiliflocken/ Salz/ Pfeffer
Bei Bedarf: Salatkerne

Ihr braucht für die Soße:

1 1/2 EL Naturjoghurt (Fettgehalt ist meiner Meinung nach egal, ich hab 3,5% genommen)
1 halber TL Honig
1 halber TL Olivenöl
1 TL Zitrone
Salz
Pfeffer

Zuerst werden der Salat, die Tomaten, die Zwiebel und die Gurke gewaschen und kleingeschnitten. In einer Schüssel vermengt ihr den Joghurt mit den restlichen Zutaten für den Salat.

Parrallel zu den Schnippelarbeiten könnt ihr eine Pfanne auf die kleine Herdplatte stellen und auf mittlerer Hitze warm werden lassen. Öl ist nicht notwendig, darf aber natürlich benutzt werden.
Den Feta in dicke Streifen schneiden, mit einem Küchentuch abtupfen und in die mittlerweile warme Pfanne geben. Unmittelbar darauf den Honig darüber geben. Da ich Feta immer schon recht würzig finde, verzichte ich auf weitere Zutaten, aber wer sich traut darf den Salzpott natürlich nach Herzenslust ansetzen.
Die Käsestreifen von jeder Seite kurz anbraten, 1 Minute von beiden Seiten ist eigentlich ausreichend. Sobald die Seiten sich ganz leicht ausdehnen, ist der Käse gut – Es ist besser den Feta nicht zu lang in der Pfanne zu lassen, da er schnell sonst ein wenig gummiartig werden kann.
Den Salat gut in der Soße umrühren, die Fetastreifen darüber geben und tadaaa – ein Abendessen!

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Ich habe übrigens nur ein paar Bilder von den „unfertigen“ Zutaten, da ich vor lauter Freude schlicht vergessen habe ein Foto vom fertigen Salat zu machen.
Die Mengenangaben oben reichen für eine Person (zumindest für mich ;)), aber tut euch keinen Zwang an, davon mehr zuzubereiten – viel Aufwand ist es ja nicht.

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Low Carb – Lauchgemüse mit karamellisiertem Hühnchen

Heute mal wieder ein Vorschlag für die schlanke Linie! Das Rezept ist super schnell, super einfach und super lecker! Die Vegetarier unter euch, können sich natürlich mit Tofu oder nur dem Gemüse behelfen, denn bei uns stand Fleisch auf dem Speiseplan :D.
Lauchgemüse mit Hühnchen finde ich immer eine sehr leckere Kombination, und die Pilze und die Paprika geben dem Ganzen noch einen gewissen „Biss“.

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Ihr braucht:

Für das Hühnchen:

200 g Hühnchen-Innenfilet
1/2 Tl Salz
El Honig
1 Tl Zitronensaft
2 El trockenen Rotwein (optional)

Für das Gemüse:
300 g Lauch
300 g Pilze
150 g Paprika (rot)
1 El Honig (optional)
100 ml Kondenzmilch oder fettarme Milch (50 ml)

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Zuerst wird das Huhn mariniert. Dafür mischt ihr das Salz mit dem Honig und rührt alles cremig. Dann nach und nach den Zitronensaft und den Wein dazugeben. Macht das nicht zu schnell, da sonst Klümpchen entstehen, die zwar nicht schlimm, aber auch nicht direkt notwendig sind.
Der Wein ist bei Lowcarb natürlich so ne Sache, wer es ganz genau nimmt sollte darauf verzichten und das Fleisch besser mit Salz, Knoblauch und Pfeffer würzen – das schmeckt natürlich auch gut ;). Das Huhn wird in dicke Streifen geschnitten und wandert anschließend in der Marinade und in den Kühlschrank.

Nun könnt ihr euch auch schon an das Gemüse begeben. Lauch putzen, abtupfen und in Ringe schneiden. Die Champignions werden nicht gewaschen, da sie dazu neigen, sich mit Wasser vollzusaugen. Man darf sie aber, wenn sie sehr erdig sind, mit einem feuchten Küchentuch säubern. Die Pilze werden dann ebenfalls halbiert, oder geviertelt – je nach Bedarf und Belieben.
Zuletzt werden die Paprika in Stückchen gewürfelt. Wenn ihr eure Paprika eher bissfest mögt, könnt ihr sie mit dem Lauch und Pilzen in eine Schüssel geben, ansonsten solltet ihr sie als allererstes in den Topf geben.

In einer kleinen Pfanne (kleine Herdplatte), könnt ihr nun ein wenig Öl erhitzen und anschließend die auf mittlere Hitze reduzieren. Das Huhn wird mitsamt der Marinade angebraten. Das gibt erstes ein bisschen Flüssigkeit, die aber schnell verkocht, und zweitens kann so der Honig in der Marinade auf dem Huhn schöner karamellisieren.

In einem Topf wird nun das Gemüse mit einem Schuss Wasser „angebraten“. Wie viel Wasser ihr genau benötigt kommt auf die Hitzebildung eures Herds an. Bei mir sind es in der Regel 2-3 Schnapsgläser voll, die ich nach und nach immer wieder dazu gebe. Durch diese Methode braucht ihr weniger Fett für euer Gericht.
Nach etwa 5 Minuten könnt ihr die Milch und den Honig ebenfalls in den Topf geben und alles zusammen ein bisschen einkochen lassen, bis euer Hühnchen nebenan die gewünschte Bräune erreicht hat.

Die gesamte Garzeit beträgt im Schnitt um die 10 Minuten. Wenn man das Schnippeln noch mitrechnet, lässt sich dieses Gericht in knapp einer halben Stunde zubereiten. Da lassen sich die guten Vorsätze doch glatt noch einen weiteren Abend durchhalten, was? Uns fiel es jedenfalls in Anbetracht der leckeren Antipasti (Rezept ebenfalls auf dem Blog und hier verlinkt) als Vorspeise und dem Hauptgericht absolut nicht schwer und satt waren wir allemal.

Ich muss allerdings gestehen, dass ich heute abend ganz und gar nichts kalorienarmes für einen Lieblingsmenschen meinerseits zubereiten werde. Die Ergebnisse werde ich euch dann bei Zeiten natürlich präsentieren 😉

 

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Fräulein Kleinigkeits Antipasti – Low-Carb geeignet und kalorienreduziert

Ich glaube ich habe noch nie einen Menschen getroffen, der keine Antipasti mag. Bestimmt gibt es welche, aber ich kenne eben keinen. Ich für meinen Teil liebe sie heiß und innig! Nur ist es immer so schade, dass man höchstens ein oder zwei davon essen kann, wenn man sich nicht den Appettit auf die Hauptspeise völlig verderben möchte, da die kleinen Dickmacher meistens nicht nur mit einer reichhaltigen Frischkäsecreme gefüllt sondern zusätzlich auch in Öl getränkt sind.

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Nun begab es sich aber, dass ich die komplette letzte Woche wahnsinnige Lust auf Antipasti hatte, und gleichzeitig ein lieber Mensch bei mir zum Essen eingeladen war, der momentan low carb macht. Da boten sich meine Antipasti-Gelüste natürlich sofort an, weil keine Kohlenhydrate vorhanden. Aber mal ehrlich, auch wenn keine Kohlenhydrate drin sind, ist etwas, das von Fett wirklich trieft bei keiner Diät geeignet – also präsentiere ich euch hiermit voller Stolz meine Variante von Low-Carb Antipasti OHNE Öl.

Ihr braucht:

10 Spitzen einer roten Paprika
10 braune Champignons
200 g Frischkäse (am besten mit Kräutern, und nicht Doppelrahmstufe)
1 EL Essig (am leckersten ist Balsamico, der enthält aber Zucker)
Salz
Pfeffer

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Okay, also zunächst zu den Zutaten. Ich habe Balsamico verwendet. Wir sprechen hier von einer ganz geringen Menge, weshalb ich den Zuckergehalt einfach „ignoriert“ habe. Wenn ihr sehr streng an eurer Diät festhaltet, solltet ihr allerdings einen anderen Essig verwenden. Für die Füllung habe ich einen Kräuterfrischkäse von Buco gewählt, der 18% Fett hatte. Damit liegt er im mittleren Fettbereich, schmeckt allerdings erstens sehr lecker und war zweitens auch recht fest, was die Handhabung erleichtert. Normalerweise gebe ich keine bestimmten Produktempfehlungen, ich habe aber die Erfahrung gemacht, dass Frischkäse, die keine Doppelrahmstufe haben, sehr schnell sehr pappig schmecken. Und mal ehrlich, wenn man seine Antipasti mit fiesem Frischkäse füllt, dann kann man es auch gleich lassen – daher bin ich ausnahmsweise mal von meiner Gewohnheit abgerückt. 😉

Nun zum Rezept selber: schneidet von den roten spitzen Paprikas, die „Köpfe“ ab, kratzt nötigen Falls die Kerne heraus und befreit Champignons von ihrem Stiehl.

In einer Pfanne erhitzt ihr ein 3 El Wasser und 1 EL Essig und gebt die Paprika dazu. Etwa 2-3 Minuten von beiden Seiten köcheln lassen. Wenn die Flüssigkeit zu schnell verkocht, reduziert die Hitze oder gebt noch einen EL Wasser dazu. Wenn ein Teil der Flüssigkeit verdampft ist, gebt die Pilze ebenfalls in die Pfanne. Allerdings mit der Kopfseite nach unten, da sie sich sonst zu stark mit Flüssigkeit vollsaugen. Nach etwa 1 weiteren Minute könnt ihr das Gemüse in ein Sieb legen und abtropfen lassen. Legt etwas Küchenkrepp auf eine Platte und platziert die Paprika und die Champigons darauf, damit noch mehr überschüssige Flüssigkeit aufgesogen werden kann. Dann geht es ans Füllen. Ihr könnt den Frischkäse natürlich noch verfeinern wenn ihr mögt, ich habe ihn allerdings einfach in der Rohfassung verwendet.
Das ganze kommt dann am besten noch einmal in den Kühlschrank. Kurz vor dem Servieren, Salz und Pfeffer drüber und voilà!

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Die kleinen Dinger sind nicht nur verdammt lecker, man kann davon auch gerne mehr als eins verputzen. Am Ende des Abends waren auf jeden Fall keine mehr übrig ;).

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