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Onepot-Pasta mit Brokkoli

Der Frühling ist hier zu Lande und endlich und endgültig eingekehrt. Und manchmal ist es sogar schon richtig sommerlich warm. Folglich verbringe ich zur Zeit so viel Zeit wie irgendwie möglich draußen, was jedoch den Nachteil mit sich bringt, dass sowohl meine Küche als auch mein Blog zuweilen etwas verwaisen. Vor ein paar Tagen habe ich mir aber noch einmal richtig Zeit genommen und nicht nur ein neues Gericht und schicke Fotos fabriziert, sondern auch noch ein ganz tolles Gesprch mit Stefan von homestorys.podcaster.de geführt – Das Interview werde ich natürlich hier verlinken, sobald es online ist. Wer Stefans Projekt nicht kennt, sollte unbedingt mal reinschauen – bzw. reinhören – ich verspreche euch, dass da für jeden Geschmack etwas dabei sein sollte.

Ein weiterer Nachteil daran, dass ich zur Zeit eher selten zu Hause bin, liegt übrigens auch darin, dass ich häufig das Problem habe, dass mein Gemüse zu Hause nicht so schnell verbraucht wird, wie sonst und langsam vor sich hin welkt. Das Rezept was ich heute für euch habe ist daher eher aus der Not entstanden, meine Lebensmittel vor dem Verfall zu retten, es hat sich aber doch als sehr lecker erwiesen. Heute gibt es also:

Onepot-Pasta mit (nicht mehr soooo frischen) Brokkoli und Möhren

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Ihr benötigt:

etwa 250 g Brokkoli (1 Kopf)
etwa 200 g Möhren
1 halbe Zwiebel
500 ml gestückte Tomaten (1 Dose)
500 ml Wasser
100 g Penne (ungekocht)
ein halber Tl Salz
eine Prise Chili
eine Prise Pfeffer
1 EL Honig
1 großen Topf

Jetzt gehts los. Zuerst schneidet ihr das Gemüse in Mundgerechte Stückchen. Dann gebt ihr ALLE Zutaten auf einmal in euren Topf. Schaltet eure Herdplatte auf die höchste Temperaturstufe und erhitzt die Flüssigkeit. Sobald der Siedepunk erreicht ist, reduziert ihr die Hitze auf die untere bis mittlere Herdstufe (das ist leider abhängig von der Leistungskraft des Herdes), so dass die Flüssigkeit immer noch leicht köchelt. Ein häufiges Umrühren ist bei diesem Gericht Pflicht – sonst brennt es sehr leicht an. Nach etwa 10 Minuten dickt die Flüssigkeit durch die Stärke in dem Honig und der Pasta deutlich ein. Nach etwa 12-15 Minuten könnt ihr mit einer Gabel oder einem Messer prüfen, ob der Brokkoli gar ist – wenn er noch zu hart wirkt, gebt dem Gericht noch ein oder zwei Minütchen Garzeit (das wird aber kaum der Fall sein).
Sobald alles gar ist, ist das Essen auch schon fertig.
Es schmeckt sehr frisch, ist günstig, da Brokkoli gerade in der Saison liegt, und macht richtig satt – und unkompliziert ist es auch noch.

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Mir war es vor allem wichtig, dass ich mein Gemüse nicht wegwerfen muss. Zugegeben, die Möhren sahen in geschältem Zustand wirklich nicht mehr schön aus. Aber Gemüse wirkt häufiger welk oder sogar schimmelig, ohne dass es wirklich nicht mehr genießbar ist. Ich schreibe das, da ich finde, dass in unserer Gesellschaft ohnehin sehr oft Essen verschwendet wird, und man gerade als Einzelperson häufig vor dem Problem steht, dass man frisches Gemüse alleine nicht so schnell aufbraucht. Die Möhren waren aber immer noch absolut genießbar, und insbesondere im gekochten Zustand. Auf diese Weise haben sie sogar gleich zwei Tage überstanden, da die Mengenangaben oben (aus der Not heraus) ebenfalls locker zwei Mägen hätten füllen können.
Nun habe ich genug gepredigt und werde gleich wohl auch noch mal in die Abendsonne entschwinden. Euch allen wünsche ich auch weiterhin ein paar sonnige Tage und gutes Gelingen beim Nachkochen.

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Low Carb – Lauchgemüse mit karamellisiertem Hühnchen

Heute mal wieder ein Vorschlag für die schlanke Linie! Das Rezept ist super schnell, super einfach und super lecker! Die Vegetarier unter euch, können sich natürlich mit Tofu oder nur dem Gemüse behelfen, denn bei uns stand Fleisch auf dem Speiseplan :D.
Lauchgemüse mit Hühnchen finde ich immer eine sehr leckere Kombination, und die Pilze und die Paprika geben dem Ganzen noch einen gewissen „Biss“.

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Ihr braucht:

Für das Hühnchen:

200 g Hühnchen-Innenfilet
1/2 Tl Salz
El Honig
1 Tl Zitronensaft
2 El trockenen Rotwein (optional)

Für das Gemüse:
300 g Lauch
300 g Pilze
150 g Paprika (rot)
1 El Honig (optional)
100 ml Kondenzmilch oder fettarme Milch (50 ml)

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Zuerst wird das Huhn mariniert. Dafür mischt ihr das Salz mit dem Honig und rührt alles cremig. Dann nach und nach den Zitronensaft und den Wein dazugeben. Macht das nicht zu schnell, da sonst Klümpchen entstehen, die zwar nicht schlimm, aber auch nicht direkt notwendig sind.
Der Wein ist bei Lowcarb natürlich so ne Sache, wer es ganz genau nimmt sollte darauf verzichten und das Fleisch besser mit Salz, Knoblauch und Pfeffer würzen – das schmeckt natürlich auch gut ;). Das Huhn wird in dicke Streifen geschnitten und wandert anschließend in der Marinade und in den Kühlschrank.

Nun könnt ihr euch auch schon an das Gemüse begeben. Lauch putzen, abtupfen und in Ringe schneiden. Die Champignions werden nicht gewaschen, da sie dazu neigen, sich mit Wasser vollzusaugen. Man darf sie aber, wenn sie sehr erdig sind, mit einem feuchten Küchentuch säubern. Die Pilze werden dann ebenfalls halbiert, oder geviertelt – je nach Bedarf und Belieben.
Zuletzt werden die Paprika in Stückchen gewürfelt. Wenn ihr eure Paprika eher bissfest mögt, könnt ihr sie mit dem Lauch und Pilzen in eine Schüssel geben, ansonsten solltet ihr sie als allererstes in den Topf geben.

In einer kleinen Pfanne (kleine Herdplatte), könnt ihr nun ein wenig Öl erhitzen und anschließend die auf mittlere Hitze reduzieren. Das Huhn wird mitsamt der Marinade angebraten. Das gibt erstes ein bisschen Flüssigkeit, die aber schnell verkocht, und zweitens kann so der Honig in der Marinade auf dem Huhn schöner karamellisieren.

In einem Topf wird nun das Gemüse mit einem Schuss Wasser „angebraten“. Wie viel Wasser ihr genau benötigt kommt auf die Hitzebildung eures Herds an. Bei mir sind es in der Regel 2-3 Schnapsgläser voll, die ich nach und nach immer wieder dazu gebe. Durch diese Methode braucht ihr weniger Fett für euer Gericht.
Nach etwa 5 Minuten könnt ihr die Milch und den Honig ebenfalls in den Topf geben und alles zusammen ein bisschen einkochen lassen, bis euer Hühnchen nebenan die gewünschte Bräune erreicht hat.

Die gesamte Garzeit beträgt im Schnitt um die 10 Minuten. Wenn man das Schnippeln noch mitrechnet, lässt sich dieses Gericht in knapp einer halben Stunde zubereiten. Da lassen sich die guten Vorsätze doch glatt noch einen weiteren Abend durchhalten, was? Uns fiel es jedenfalls in Anbetracht der leckeren Antipasti (Rezept ebenfalls auf dem Blog und hier verlinkt) als Vorspeise und dem Hauptgericht absolut nicht schwer und satt waren wir allemal.

Ich muss allerdings gestehen, dass ich heute abend ganz und gar nichts kalorienarmes für einen Lieblingsmenschen meinerseits zubereiten werde. Die Ergebnisse werde ich euch dann bei Zeiten natürlich präsentieren 😉

 

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